Heizölpreise seit zwei Wochen kaum verändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Abgesehen von den Preisschwankungen, die sich im Tagesverlauf ergeben, halten sich die Heizölpreise seit nunmehr zwei Wochen stabil auf einem der höchsten Stände der vergangenen zweieinhalb Jahre. Auch auf den heutigen Donnerstag bewegten sich die Heizölpreise unterm Strich kaum. So war im bundesweiten Durchschnitt lediglich ein minimaler Anstieg von 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 65,33 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich heute ein unterschiedliches Bild in den einzelnen Bundesländern. Dabei gaben die Heizölpreise in sechs Bundesländern nach und in zehn legten sie zu. Mit rund 0,5 Cent/Liter waren die deutlichsten Preisanstiege in Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt feststellbar. Die kräftigsten Preisnachlässe entfielen hingegen mit ebenfalls 0,5 Cent/Liter auf Baden-Württemberg und Bayern.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Trotz der recht ausgeglichen Daten- und Nachrichtenlage auf dem Weltölmarkt, wurden die Ölpreise im März deutlich nach oben gehandelt. Gestützt durch geopolitische Risiken im Nahen Osten und einem hinter den Erwartungen bleibenden US-Ölmarkt, spekulierten Händler auf steigende Ölpreise und hievten die Ölsorte BRENT zeitweise über  die 70-Dollar-Marke.

Nach dem Überspringen diese Marke setzte zwar eine erste Preiskorrektur ein, diese kam jedoch nicht auf dem heimischen Heizölmarkt an, weil der €uro gleichzeitig kräftig an Wert gegen die weltweite Ölwährung Dollar verloren hat. Zudem bewegten sich die für die Heizölpreise relevanten Gasölnotierungen weniger stark als die Ölpreise. Unterm Strich blieben die Vorgaben für die Heizölpreise somit stabil.

Dennoch weisen die Rohöl- und Heizölpreise derzeit Potential für Preisrückgänge auf. Einerseits können sich die Ölpreise auf Dauer  nicht der allgemein schlechteren Stimmung an den Börsen entziehen, die sich aufgrund des Handelskonflikts zwischen den USA und China ergeben hat. Zudem scheint der jüngste Preisanstieg übertrieben ausgefallen zu sein, so dass es im April zu Gewinnmitnahmen und fallenden Ölpreisen kommen könnte.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten und auf fallende Heizölpreise zu setzen. Zwar ist dies zurzeit auch mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden, dennoch schätzen wir die Chance auf eine Preiskorrektur nach unten zurzeit höher ein als das Risiko auf steigende Rohöl- und Heizölpreise.

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