Heizölpreise schwanken regional deutlich

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Ölpreise und der €urokurs sind am gestrigen Handelstag etwa gleich stark gefallen. Währungsbereinigt haben sich die Ölpreise somit zum Wochenausklang nicht verändert. Die Gasölnotierungen, das börsengehandelte Vorprodukt von Heizöl, sind jedoch deutlicher gesunken, weshalb die Heizölpreise im Tagesverlauf ein wenig Spielraum nach unten haben. Am heutigen Freitagmorgen sind die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt jedoch zunächst um 0,1 Cent/Liter gestiegen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 68,82 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein differenziertes Bild. Anders als es der bundeweite Durchschnittspreis vermuten lässt waren heute in fast allen Bundesländern Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Berlin, Bayern und Rheinland-Pfalz legten die Heizölpreise zu, dafür waren dort mit 0,5 bis 1,6 Cent/Liter kräftige Preisanstiege feststellbar. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,8 Cent/Liter zurück. Dabei entfielen die deutlichsten Preisnachlässe auf das Saarland, Sachsen und Thüringen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Rohöl- und Heizölpreise in den vergangenen Wochen stabil gezeigt hatten, deuten die aktuellen Aussichten tendenziell auf einen Anstieg der Preise hin. Zwar werden die Ölpreise durch mäßige Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und der daraus resultierenden, trüben Stimmung an den Aktienmärkten belastet, doch sorgen die Umsetzung der OPEC-Förderkürzung, die Sanktionen gegen den venezolanischen Ölkonzern PDVSA und die Aussicht auf ein Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China dafür, dass die Ölpreise weiter anziehen könnten.

In Deutschland soll es laut dem Deutschen Wetterdienst in den kommenden Wochen weiterhin kalt bleiben und es muss bis ins Tiefland hinein mit Schnee, Schneeregen und glatten Straßen gerechnet werden. Heizölverbraucher sollten daher prüfen, ob ihr Heizöltank noch ausreichend gefüllt ist um über den anhaltend kalten Winter zu kommen. Außerdem führt die Wetterlage, in Kombination mit der belebten Heizölnachfrage dazu, dass man sich weiterhin auf lange Lieferfristen einstellen muss. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst bis Mitte März beliefert werden.

Der aktuelle Kältephase hat sich am heimischen Heizölmarkt bisher nicht preissteigernd ausgewirkt. Obwohl die Heizölnachfrage in den vergangenen Tagen wieder zugenommen hat, kommen Heizölhandler mit der Situation recht gut zurecht und halten sich mit Preisaufschlägen zurück. Im Gegenteil wurden in den zurückliegenden Wochen sogar logistikbedingte Preisaufschläge in vielen Regionen Deutschlands zurückgenommen. Insgesamt finden Heizölverbraucher daher aktuell einen guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung vor, auch weil die Aussichten zurzeit auf tendenziell steigende Heizölpreise hindeuten.

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