Heizölpreise rutschen auf Drei-Monats-Tief

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem gestern im frühen Handel zunächst nur ein übersichtlicher Preisrückgang der Heizölpreise ablesbar war, gab es am Dienstagvormittag eine unerwartet deutliche Bewegung nach unten. In Kombination mit dem Minus von heute Früh, sind die Heizölpreise um 2,2 Cent/Liter gesunken und eine Bestellung von 2.000 Liter Heizöl kostet zur heutigen Wochenmitte 65,43 €uro/100 Liter. Heizölverbraucher können sich über die niedrigsten Heizölpreise seit über drei Monaten freuen und auch das Jahrestief von Anfang August ist bereits in Sichtweite.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern, die überwiegend auch eine ähnliche Größenordnung zwischen 2,0 bis 2,1 Cent/Liter hatten. Mit 2,2 bzw. 2,5 Cent/Liter waren die stärksten Preisnachlässe in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge entfielen hingegen auf Berlin, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Orientierungslosigkeit der Heizölpreise hat vorerst ein Ende. Nach dem kurzen Ausschlag nach oben zum Wochenstart, kennt der Heizölpreis seit Montag - nachmittag nur den Weg nach unten, und das äußerst deutlich. In der aktuellen Situation, in der die Preise von einer bereits interessanten Basis noch weiter gesunken sind und somit die Preise für Heizöl immer attraktiver werden, finden wieder merklich mehr Verbraucher den Weg auf unserer Website, um die Preise zu vergleichen. Auch der Anteil der Besteller hat seit gestern kräftig zugenommen.

Am Ölmarkt ist der Handelsdisput zwischen China und den USA weiterhin das Thema mit dem größten Einfluss. Die Verunsicherung am Ölmarkt steigt aktuell wieder massiv, da das Interesse Chinas an einem zeitnahen Teilabkommen schwindet. Nachdem es immer wieder nach Annäherungen zwischen den beiden Wirtschaftsmächten aussah und zuletzt seitens der USA ungewohnt positive Töne gegeben hat, stieg der Optimismus am Ölmarkt kurzfristig. China wiederum erwägt nun die US-Präsidentschaftswahl 2020 abwarten zu wollen. Der Ölmarkt reagierte zwei Tage in Folge mit deutlich fallen Notierungen.

Der deutliche Preisrückgang der letzten Tage und das daraus resultierende niedrige Heizölpreis-Niveau, darf sowohl für kurzfristige Bedarfs,- als auch langfristige Vorratskäufe interessant sein. Die Heizölpreise sind somit auf dem Weg, in Kürze ein 3-Monats-Minus zu erreichen. Heizölverbraucher mit kurzfristigem Bedarf sollten bei ihrer Heizölbevorratung beachten, dass das aktuelle Minus einen regelrechten Boom bei den Bestellungen ausgelöst hat. Die bereits zuvor langen Lieferfristen könnten von immer mehr Heizölhändlern in vollem Maße genutzt werden müssen.

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