Heizölpreise rasant gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Im Laufe der ersten vollständigen Wochen im neuen Jahr sind die Heizölpreise rasant gefallen. Nachdem der drohende Krieg zwischen den USA und Iran, durch einen zurückhaltenden Gegenschlag des Iran und einer deeskalierenden US-Politik, abgewendet wurde, sind die Preise am Weltölmarkt massiv gesunken und haben dementsprechend auch die Heizölpreise mit nach unten gezogen.

So sind die Preise für Heizöl in dieser Woche im bundesweiten Durchschnitt um rund 3,7 Cent/Liter bzw. gut fünf Prozent gefallen. Damit kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Freitagmorgen 68,38 €uro/100 Liter und ist somit so günstig wie seit einem Monat seit einem Monat nicht mehr. Auch bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich ein einheitliches Bild mit massiven Preisrückgängen in allen Bundesländern.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuell können Verbraucher mit einer Heizölbestellung abwarten und beobachten, ob die Preise noch mehr nachgeben werden. Denn nicht nur die Vermeidung eines Krieges in der Golfregion drückt zurzeit auf die Ölpreise. Hinzu kommt, dass die jüngsten Zahlen vom US-Ölmarkt ebenfalls deutlich preisdrückend ausgefallen sind. So sind die gesamten US-Öllagerbestände in der ersten Januarwoche auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr gestiegen. Dabei wurden in den vergangenen zwei Monaten vor allem die US-Lager der Ölprodukte (Heizöl, Diesel und Benzin) um enorme 55 Mio. Barrel erhöht.

Hierzulande ist die Nachfrage nach Heizöl in der laufenden Woche zwar spürbar gestiegen, insgesamt bleibt die Heizölnachfrage im bisherigen Winterverlauf jedoch klar unterdurchschnittlich. Zurückzuführen ist dies einerseits auf das starke Sommergeschäft des vergangenen Jahres, aber bestimmt auch auf die milden Temperaturen.

Für Verbraucher hat die aktuelle Lage am Heizölmarkt den Vorteil, dass man zurzeit mit kürzeren Lieferfristen rechnen kann. Dies kann sich jedoch schnell wieder ändern, wenn nun viele Kunden den massiven Preisverfall der laufenden Woche nutzen oder sich die Lage in der Golfregion doch wieder zuspitzen sollte, was die Heizölpreise sehr schnell und deutlich steigen lassen würde.

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