Heizölpreise nochmal leicht im Minus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Februarstart gaben die Heizölpreise nochmal etwas nach, haben sich nach den Preisrückgängen der letzten Tage jedoch leider schon wieder stabilisiert. Obwohl die Preise am Ölmarkt gestern wieder zulegten, muss dies nicht bedeuten, dass es nicht zur erwarteten Abwärtskorrektur kommen wird. Die Chance auf nachgebende Rohöl- und Heizölpreise bleibt derzeit größer als das Risiko von neuen Preishochs.

Auf den heutigen Donnerstag ging es im bundesweiten Durchschnitt zunächst nochmal um 0,2 Cent/Liter nach unten. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete somit am Morgen 63,84 €uro/100 Liter. Allerdings könnte es im Tagesverlauf zu steigenden Heizölpreisen kommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein uneinheitliches Bild. In zehn Bundesländern legten die Heizölpreise zumeist leicht zu und in sechs Bundesländern waren teilweise kräftige Preisrückgänge zu verzeichnen. Der mit Abstand deutlichste Preisanstieg war mit knapp 0,8 Cent/Liter in Brandenburg zu verzeichnen und die ebenfalls mit weitem Abstand deutlichsten Preisrückgänge in Höhe von 2,5 Cent/Liter entfielen auf Sachsen und Thüringen. Bei diesen kräftigen Rabatten sollte man dort zurzeit eine Heizölbestellung in Betracht ziehen.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Seit Wochen warten Heizölkunden auf die überfällige Abwärtskorrektur der Ölpreise und es scheint so als bräuchten sie noch mehr Geduld. Zumindest haben die Ölpreise auf Donnerstag wieder leicht zugelegt und sind somit weiterhin nicht in eine anhaltende Abwärtsbewegung übergegangen.

Ganz vom Tisch ist die Abwärtskorrektur der Ölpreise damit jedoch noch nicht, denn die Daten vom US-Ölmarkt fielen eher preisdrückend aus und auch sonst lässt die aktuelle Nachrichtenlage weiterhin einen Rücksetzer der Ölpreise erwarten. Bei dem jüngsten Preisanstieg könnte es sich daher nur um einen kurzfristigen Aufwärtstest handeln, so dass die Ölpreise zum Wochenausklang vielleicht schon wieder die Abwärtsbewegung aufnehmen.

Allerdings halten sich die Rohölpreise auch schon seit Wochen stabil in der Nähe ihrer dreijährigen Höchststände, obwohl fast alle Marktbeobachter und Analysten von überbewerteten Ölpreisen sprechen. Daher muss zurzeit einfach abgewartet werden wie sich die Nachrichtenlage und die Stimmung am Ölmarkt entwickelt.

Für die heimischen Verbraucher von Heizöl bedeutet dies, dass man aktuell mit einer Heizölbestellung warten sollte. Es gibt keine Garantie, dass es schon in diesem Monat zu einer kräftigen Abwärtskorrektur der Ölpreise kommt, doch das Potential ist vorhanden und die Chance auf fallende Heizölpreise ist somit derzeit klar gegeben.

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