Heizölpreise nehmen Jahrestief ins Visier

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die jüngste Entwicklung an den Finanzmärkten hat in den letzten Wochen auch zu sinkenden Heizölpreisen geführt. Und auch am heutigen Donnerstag wird die verbraucherfreundliche Abwärtsbewegung mit einem deutlichen Preisrückgang von 2,0 Cent/Liter weiter fortgeführt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in den Handelstag 55,62 €uro/100 Liter. Da uns in den letzten Tagen vermehrt Anfragen erreicht haben, möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass auch bei langfristigen Lieferfristen der Heizölpreis vom Tag der Bestellung bestehen bleibt.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 1,0 bis 2,2 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-West- falen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 2,5 und 2,6 Cent/Liter in Bremen, Hessen, Hamburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Im Vergleich zum von vielen Marktteilnehmern beschriebenen „freien Fall“ der Rohölpreise an den internationalen Finanzmärkten, zeigen sich die heimischem Heizölpreise weitestgehend stabil. Die Hintergründe sind recht einfach zu erklären: Aufgrund des anhaltenden Niedrigpreis-Niveaus, kam es in den letzten Wochen zu einem kräftigen Nachfrage-Anstieg. Die damit verbundene maximale Auslastung der Lieferkapazitäten vieler Heizöllieferanten sorgt dafür, dass die Heizölpreise verhältnismäßig wenig sanken.

Die Rohölpreise haben in den letzten Wochen eine beispiellose Talfahrt hinnehmen müssen. Der Abwärtstrend wurde jedoch in den zurückliegenden Tagen nochmals beschleunigt. Während die Nordseesorte BRENT gestern auf das niedrigste Niveau seit 2003 sank, mussten wir in unseren Statistiken für vergleichbare Preise der US-Sorte WTI sogar noch ein Jahr weiter zurückgehen. Die Preise werden weiterhin von gleich mehreren Effekten belastet, wobei die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, sowie der Preiskrieg der führenden Ölstaaten Saudi-Arabien und Russland am meisten Einfluss haben.

Auch wenn die „Heizsaison“ in absehbarerer Zeit enden wird und sich dementsprechend in fast allen Haushalten der Verbrauch deutlich reduziert, lohnt es sich weiterhin über eine zeitnahe Heizölbevorratung nachzudenken. Speziell bei Kunden deren Bestände zeitnah zur Neige gehen, empfehlen wir bei aktuellen Bestellungen auf die gewählte Lieferfrist zu achten, denn aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage haben sich die Lieferzeiten in immer mehr Regionen zuletzt deutlich verlängert.

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