Heizölpreise nahezu unverändert

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Koppelung der Heizölpreise an die Entwicklung am internationalen Ölmarkt war speziell zum gestrigen Start in die neue Woche gut zu erkennen. Aktuell sind sowohl die Rohöl- als auch die Heizölpreise von einer Art Orientierungslosigkeit geprägt, sodass weder am heimischen, noch am internationalen Markt eine einheitliche Richtung ersichtlich ist. Mit einem marginalen Minus von 0,1 Cent/Liter kehren die Heizölpreise nahezu unverändert auf dem Stand von gestern Morgen zurück. Eine Heizölbestellung von 2.0000 Litern Heizöl kostet zum Start in den Handelstag zunächst 49,94 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,5 und 1,0 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Bayern und Nordrhein-Westfalen genannt werden, da hier der Heizölpreis um 0,2 bzw. 0,6 Cent/Liter anstieg.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Anhand der gestrigen Entwicklung der Heizölpreise wird erneut deutlich, warum wir zuletzt vermehrt zu einer engmaschige Beobachtung des heimischen Heizölmarktes geraten haben. Nachdem die Heizölpreise gestern Morgen entgegen der Vorgaben des internationalen Ölmarktes stiegen, kam es im Laufe des Nachmittagshandels zu einer Gegen- bewegung, und die Heizölpreise verließen den Handel am Abend mit einem deutlichen Minus. Auch wenn die gestrigen Preisrückgänge heute Morgen nicht gehalten werden konnten, bleiben die Heizölpreise auf einem attraktiven Preisniveau.

Die Rohölpreise haben am Montag keine einheitliche Richtung gefunden und es kam im Tagesverlauf zu mehreren Richtungswechseln. Aufgrund der zuletzt merklich schlechteren Stimmung an den interna- tionalen Finanzmärkten, standen die Notierungen bereits im frühen Handel unter Druck. Für die aktuelle Belastung sorgte vor allem die Meldung aus China, dass es in Peking zu einem neuen Corona-Ausbruch kam. Und auch in den USA steigert die aktuelle Entwicklung die Furcht vor einer zweiten Corona-Welle, nachdem aus einigen Bundesstaaten jüngst deutlich erhöhte Infektionszahlen gemeldet wurden.

Nachdem die Heizölpreise in den letzten Monaten von deutlichen Preisschwankungen geprägt waren, bewegen sich die Preise seit Anfang Juni nur noch innerhalb eines vergleichsweise schmalen Preiskanals. Auch anhand der weiter rückläufigen Nachfrage wird deutlich, dass sich immer mehr Verbraucher gegen eine aktuelle Heizölbestellung entscheiden und auf sinkende Heizölpreise setzen. Verbraucher, die bei ihrem Heizölkauf auf ein Schnäppchen aufgrund der geplante Mehrwertsteuersenkung setzen, sollten beachten, dass die mögliche Ersparnis im Bereich einer üblichen Tagespreisschwankung liegt.

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