Heizölpreise nach Ostern weiterhin hoch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben sich über Ostern kaum bewegt und zeigten sich auch am heutigen Dienstag zunächst stabil. So kostete eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen im bundesweiten Durchschnitt weiterhin 65,38 €uro/100 Liter. Im Tagesverlauf sind jedoch Preisrückgänge wahrscheinlich, weil sich die Vorgaben vom Rohölmarkt verbraucherfreundlich entwickelt haben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich über Ostern ein unterschiedliches Bild mit zumeist leichten Preisanstiegen oder auch leichten Preisrückgängen in den einzelnen Bundesländern. Dabei waren die kräftigsten Preisnachlässe mit knapp 0,5 Cent/Liter in Nordrhein-Westfalen zu verzeichnen. Die deutlichsten Preisanstiege entfielen hingegen mit rund 0,4 Cent/Liter auf Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Datenlage auf dem Weltölmarkt zurzeit recht ausgeglichen ist und auch die an der Börse gehandelten Aussichten weitestgehend stabil scheinen, wurden die Ölpreise im März um deutliche rund neun Prozent nach oben gehandelt. Gestützt durch geopolitische Risiken wurde im Handel zunehmende auf steigende Ölpreise spekuliert.

Nachdem BRENT die 70-Dollar-Marke jedoch übersprungen hatte verlor die Aufwärtsbewegung an Dynamik, so dass sich in den letzten Wochen ein ordentliches Korrekturpotential der Ölpreise aufgebaut hat. Zumindest scheint der jüngste Preisanstieg übertrieben ausgefallen zu sein und Anleger ziehen sich zudem aktuell aus riskanteren Investitionen zurück, weil der Handelskonflikt zwischen den USA und China konkrete Formen annimmt. Daher könnte es im April zu Gewinnmitnahmen und fallenden Ölpreisen kommen.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten und auf fallende Heizölpreise zu setzen. Zwar ist dies bei der aktuell unsicheren Vorgehensweise bei der US-Iranpolitik auch mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden, dennoch schätzen wir die Chance auf eine Preiskorrektur nach unten zurzeit höher ein als das Risiko auf steigende Rohöl- und Heizölpreise.

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