Heizölpreise nach Ölpreis-Schock deutlich gefallen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den massiven Steigerungen bei den Heizölpreisen zum Wochenauftakt, folgen die Heizölpreise heute den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte und es kommt zu einer deutlichen Korrekturbewegung von 3,3 Cent/Liter. Der kräftige Preisrückgang führt dazu, dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit im frühen Handel 71,91 €uro/100 Liter kostet. Es bleibt zunächst abzuwarten, ob das bereits im frühen Handel ersichtliche Minus im Laufe des Handelstages sogar noch deutlicher ausfallen wird.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern, die überwiegend auch eine ähnliche Größenordnung zwischen 3,2 bis 3,6 Cent/Liter hatten. Mit 3,8 bzw. 4,2 Cent/Liter waren die stärksten Preisnachlässe in Berlin, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge entfielen hingegen auf Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.


günstig Heizöl kaufen

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die von vielen Verbrauchern bereits gestern erwartete Gegenbewegung, blieb zunächst aus. Jedoch kam es nach vergleichbaren Preissprüngen in der Vergangenheit häufig vor, dass die Gegenbewegung der Heizölpreise erst mit leichter Verzögerung eintraf. Und so auch im aktuellen Fall. Die heutige Abwärtsbewegung bei den Heizölpreisen, sorgt für Erleichterung bei den Heizölverbrauchern. Auffällig war zuletzt, dass die Anzahl der Bestellungen zurückgegangen ist. Daraus lässt sich schließen, dass die Verbraucher den Trend beobachtet und auf die Gegenbewegung gewartet haben.

Zur Wochenmitte ist der aus den Drohnen-Angriffe ausgelöste Ölpreis – Schock weiterhin das entscheidende Thema am Ölmarkt. Am Montag kam es an den internationalen Finanzmärkten zu massiven Preissteigerungen von zwischenzeitlich bis zu 20 Prozent, sodass durch das aktuelle Minus von rund fünf Prozent bei den beiden Rohölsorten, zumindest ein Teil der Gewinne vom Wochenbeginn wieder abgegeben wurden. Einer der Gründe für die Abwärtsbewegung ist die Spekulation über eine schnelle Wideraufnahme der ausgefallenen Kapazitäten in Saudi-Arabien.

Die Heizölpreise standen nach den massiven Preissteigerungen in unmittelbarerer Schlagdistanz zum absoluten Jahreshoch von Mitte Mai. Das heutige kräftige Minus kann als Korrekturbewegung des Marktes gesehen werden. Verbraucher mit ausreichend Heizöl im Tank können aktuell auf weiter sinkende Heizölpreise spekulieren, sollten jedoch die weitsichtige Heizölbevorratung nicht aus den Augen zu verlieren. Aus unserer Sicht, wird trotz der deutlichen Abwärtsbewegung, eine Rückkehr zu den Sommertiefstpreisen in diesem Jahr als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Zurück