Heizölpreise mit erstem Anstieg der Woche

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach einem schwachen Monat Juni, war in Bezug auf die Nachfrage auch im Juli keine signifikante Nachfragesteigerung zu erkennen. Auch wenn der Handel somit nun auf zwei umsatzschwache Monate zurückblickt, relativiert sich die Lage des Marktes dadurch, dass die Anzahl der Online-Bestellungen des aktuellen Jahres bereits heute die Gesamtzahl des Vorjahres erreicht hat. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten, da die Heizölpreise mit dem heutigen Plus von 0,2 Cent/Liter erstmals in dieser Woche nach oben streben und eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 48,20 €uro/100 Liter kosten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächen- deckenden Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 0,4 und 0,5 Cent/Liter in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rhein- land-Pfalz zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Sachsen und Thüringen genannt werden, da hier der Heizölpreis um jeweils 0,1 Cent/Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Seit Monatsbeginn können sich Heizölverbraucher über tendenziell sinkende Heizölpreise freuen. Im Bundesdurchschnitt sind die Preise für Heizöl seit Anfang Juli um mehr drei Euro je 100 Liter gefallen. Da das genannte Minus für viele Verbraucher nicht genug Aussagekraft hat, verweisen wir gerne auf das Einsparpotenzial bei einer Bestellung von 3.000 Liter, bei der sich unsere Kunden über eine Ersparnis von fast 100 €uro freuen können. Auch wenn zuletzt auf Seiten der Bestellquote deutlichen Steigerungsraten ablesebar waren, muss die Inlandsnachfrage weiterhin als unterdurchschnittlichen bezeichnet werden.

Auch am Donnerstag haben die Rohölpreise die Achterbahnfahrt der letzten Tage fortgesetzt und verließen den Handel am Abend mit leichten Gewinnen. Nach einem verhältnismäßig ruhigen Handelstag mit nur wenigen Preisschwankungen, wurden die Notierungen am Nachmittag durch die offiziellen Daten der US-Lagerbestände gestützt. Während sowohl Analysten als der Interessenverband API (American Petroleum Institute) vor der Veröffentlichung des Berichts noch von einem leichten Mengen-Plus ausgegangen sind, vermeldete die US-Energiebehörde massiv sinkende Bestände.

Trotz der äußerst günstigen Heizölpreise, die in den letzten Jahren nur selten unter dem aktuellen Niveau lagen, halten sich die Kaufaktivitäten in Grenzen. Da neben den günstigen Heizölpreisen aktuell auch in nahezu allen Regionen Deutschlands wieder reguläre Lieferfristen angeboten werden können, liefert die Aussicht auf weiter sinkende Heizölpreise das einzige Argument, das unsere Kunden von einer aktuellen Bestellung abhalten könnte. Sollte der aktuelle Abwärtstrend weiter anhalten, könnte zeitnah das Langzeittief von Mitte Mai „zum Greifen nah“ sein. (bs)

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