Heizölpreise mit unterschiedlicher Entwicklung | Aktuelle Heizöl-News vom 30.03.2021

um 08:22 Uhr von Akif Sahin

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten in den Dienstag mit unterschiedlichen Entwicklungen in der regionalen Betrachtung. Zwar stiegen vielerorts die Preise, aber nach den hohen Aufschlägen von gestern gibt es regional auch stärkere Preisnachlässe. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 64,74 €uro / 100 Liter. Das sind rund 0,23 €uro mehr als Montag früh. Die Heizöl-Prognose zeigt aufgrund der jüngsten Entwicklungen neutral in eine Seitwärtsbewegung.

In der regionalen Betrachtung sehen wir eine stark voneinander abweichende Preisgestaltung. Die Teuerungen bewegen sich dabei in einer Spanne von +0,06 €uro (Mecklenburg-Vorpommern) und +0,55 €uro (Nordrhein-Westfalen) je 100 Liter. Vor allem in Bundesländern im Osten Deutschlands gab es hingegen Preissenkungen. Diese bewegten sich zwischen -0,36 €uro (Sachsen-Anhalt) und -0,54 €uro (Sachsen). In Bayern fielen die Heizölpreise ebenfalls um rund 12 Cent. Wir raten dringend dazu, die Heizölpreise zu vergleichen. Im Laufe des Tages könnten die Heizölpreise weiter steigen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise bewegen sich aktuell in einem engen Preiskorridor zwischen 65 und 64 €uro je 100 Liter. Wie man auch an unserem Preis-Chart erkennt, ist dabei eine leichte Tendenz nach oben auszumachen. Das liegt auch an den festeren Ölpreisen, die nach dem Auf und Ab der vergangenen Tage wieder deutlich zulegen konnten. Einen weiteren Einfluss nimmt auch das Angebot auf dem Heizölmarkt ein. Die regionale Preisgestaltung ist auch abhängig von Überschüssen und Nachfragen in den einzelnen Regionen. Die kurzfristige Heizölpreis-Tendenz zeigt nach oben.

Die Ölpreise sind in den heutigen Handelstag erneut etwas schwächer gestartet als zum Ende des gestrigen Handelstages. Allerdings haben sich die Ölpreise auch vom schwachen Start am Montag deutlich erholt. In den Fokus der Anleger gerät immer mehr das Treffen der OPEC+ am Donnerstag. Sorgen vor einem Nachfrageausfall aufgrund von Lockdowns in Europa und die Auswirkungen der aufgelösten Blockade im Suezkanal bestimmen weiterhin die Entwicklung. Im frühen Handel notiert die wichtige Nordsee-Sorte Brent bei 64,65 $ / Barrel (+1,38 $).

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Allerdings gibt es auch immer wieder kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir aktuell die günstigeren Konditionen für einen Heizölkauf zu nutzen, bevor die Preise wieder deutlich ansteigen. Wer jetzt Heizöl kauft, kann sich über für diese Jahreszeit vergleichsweise kurze Lieferfristen freuen.

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