Heizölpreise mit moderaten Preisrückgängen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Während die Rohölpreise am internationalen Ölmarkt aufgrund einer deutlichen Zunahme von preisstabilisierenden Meldungen zuletzt auf neue Höchststände kletterten, zeigten sich viele unserer Kunden erleichtert, da die Preissteigerungen nicht vollumfänglich am heimischen Heizölmarkt ankamen. Zum Start in den heutigen Handelstag geben die Heizpreise sogar um 0,2 Cent/Liter nach, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Donnerstagmorgen 49,13 €uro/100 Liter kosten. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten heute weitere Preissteigerungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,3 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Die kräftigsten Preis- rückgänge waren hingegen zwischen 0,5 und 0,9 Cent/Liter in Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Morgen Baden-Württemberg und Bayern bezeichnet werden, da hier der Heizölpreis um 0,3 bzw. 0,5 Cent/Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Auch wenn die Heizölpreise zuletzt wieder tendenziell nach oben strebten, so ist die aktuelle Entwicklung nicht so eindeutig, wie es scheint. Speziell in den letzten Tagen unterlagen die Preise innerhalb eines Handelstages kräftigen Preisschwankungen. Aufgrund des Zickzack-Kurs bewegten sich die Heizölpreise seit Montag um weniger als einen €uro/ 100 Liter nach oben. Die Erfahrung der letzten Monate hat gezeigt, dass vergleichbare Preissteigerungen innerhalb kurzer Zeit ausgeglichen werden konnten, sodass wir eine engmaschige Beachtung der Heizölpreise empfehlen.

Nachdem sich die Mitgliedsstaaten der Europäische Union (EU) am Dienstag auf das größte Haushalts- und Finanzpaket ihrer Geschichte einigen konnten, sind die Rohölpreise auf den höchsten Stand seit Anfang März gestiegen. Doch bereits zur gestrigen Wochenmitte wurde ein Teil der deutlichen Aufschläge wieder abgegeben. Für Verunsicherung an den Märkten sorgten die wieder zunehmenden Spannungen zwischen China und USA, nachdem das chinesische Konsulat in der Stadt Houston geschlossen wurde. Eine erneute Verschärfung des Konfliktes der beiden Wirtschaftsmächte könnte die Erholung der Welt- wirtschaft und so auch die Rohölnachfrage belasten.

Trotz einer bereits zu Wochenbeginn startenden Aufwärtsbewegung ist am heimischen Heizölmarkt aktuell ein Umdenken in Bezug auf die Kaufbereitschaft unserer Kunden zu erkennen. Während viele Verbraucher die letzten Wochen in einer Art „Habacht- stellung“ verbracht haben und die Entwicklung der Heizölpreise zunächst nur beobachteten, ist in den letzten Tagen ein deutliches Nachfrageplus zu erkennen. Auch wenn ein weiteres Abwärtspotenzial nicht auszuschließen ist, nutzen viele Kunden die aktuelle Situation und sichern sich die günstigen Heizölpreise durch eine kurzfristige Bestellung.

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