Heizölpreise mit kräftiger Gegenbewegung – Ölpreise sehr volatil | Heizöl-News vom 23.11.21

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Dienstag früh im Durchschnitt mit leicht günstigeren Preisen in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir jedoch deutliche Unterschiede und Gegenbewegungen. Während in mehreren Bundesländern die Preise deutlich gestiegen sind, gibt es in Sachsen einen unerwarteten Preisrutsch. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 96,59 €uro / 100 Liter. Das sind - 0,07 €uro weniger als Montag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach oben.

In den Bundesländern bewegt sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen + 2,05 €uro (Nordrhein-Westfalen) und – 11,13 €uro (Sachsen) je 100 Liter. Der regionale Heizölpreis gestaltet sich aktuell wie folgt: Brandenburg (+ 0,50 €uro), Berlin (+ 0,83 €uro), Baden-Württemberg (- 3,37 €uro), Bayern (+ 0,00 €uro), Bremen (+ 0,11 €uro), Hessen (+ 0,47 €uro), Hamburg (+ 0,12 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 0,48 €uro), Niedersachsen (+ 0,12 €uro), Nordrhein-Westfalen (+ 2,05 €uro), Rheinland-Pfalz (+ 1,30 €uro), Schleswig-Holstein (+ 0,12 €uro), Saarland (- 0,36 €uro), Sachsen (- 11,13 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 0,12 €uro) und Thüringen (+ 0,18 €uro).

Aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen raten wir zum Abwarten und späteren Bestellen und Kauf von Heizöl. Wir gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres der Heizölpreis noch kräftig ansteigen könnte, danach aber eine deutliche Bewegung nach unten möglich ist. Sollten Sie Heizöl trotzdem kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis leicht teurer werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise entwickeln sich aktuell uneinheitlich und eher in Richtung nach oben. Wer ein Schnäppchen machen möchte, sollte sich insbesondere die Preise in der Region Sachsen anschauen. Wir gingen zunächst von einem Preisfehler aus, allerdings lässt sich in der Region um Dresden herum tatsächlich Heizöl für unter 85 €uro bestellen. Es scheint in dieser Region ein kurzfristiges Überangebot zu geben. Der Preis für Heizöl könnte im Laufe des Tages dort wieder deutlich teurer werden. In einer kurzen Spanne könnten aber pfiffige Kunden viel Geld sparen. Insgesamt gehen wir heute von bundesweiten Preissteigerungen aus. Das liegt an einer leicht erhöhten Nachfrage und dem Ölpreis. Die Versorgungssituation bleibt weiter angespannt. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 82 und 101 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach oben.

Die Ölpreise haben im gestrigen Handelsverlauf zunächst deutlich zugelegt, um am Ende wieder nachzugeben. Die Medienberichterstattung hat zugenommen, wonach die USA und mit ihr zusammen weitere Länder, darunter China, Japan, Indien und Südkorea, ihre strategischen Reserven teilweise freigeben wollen. Heute früh notieren die Ölpreise entsprechend wieder deutlicher im Minus, aber noch etwas stärker als zur gleichen Zeit gestern früh. Unterdessen nehmen Sorgen vor einer Belastung wegen Corona wieder zu. Zuletzt hat der US-Dollar noch einmal aufgewertet. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 79,10 $ / Barrel (+ 0,60 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis weiter sinken.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht mehr unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir aktuell mit dem Kauf von Heizöl zu warten. Im Frühjahr könnten die Heizölpreise sinken. Achtung: Aktuell nehmen die Lieferfristen deutlich zu.

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