Heizölpreise mit kräftigem Preisrutsch

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am heimischen Heizölmarkt wurden die niedrigen Heizölpreise aus dem Sommer 2016 in den letzten Jahren als ein Preisniveau bezeichnet, das nur äußerst unwahrscheinlich erneut erreicht werden würde. Die aktuelle Entwicklung der Heizölpreise gleicht jedoch gerade zu einem „Verfall“, der anhand des heutigen Preisrückganges von 6,2 Cent/Liter erneut bestätigt wurde. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit am Donnerstagmorgen 45,09 €uro/100 Liter und der Heizölpreis erreicht ein Niveau, das wir in unseren Statistiken zuletzt im April 2016 gefunden haben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 3,9 bis 4,1 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 7,4 und 8,8 Cent/ Liter in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute auf Nordrhein-Westfalen, da hier der Heizölpreis in die unmittelbare Nähe von 41,- €uro/100 Liter gefallen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Kombination aus spekulationsfreudigen Kunden, die auf weiter sinkende Heizölpreise setzten und einer gewissen Sättigung des Heizölmarktes, führte in den ersten beiden Mai-Wochen dazu, dass die Bestelltätigkeit im Vergleich zu den Rekordmonaten März und April deutlich nachgelassen hat. Doch von der zwischenzeitlichen Zurückhaltung der Verbraucher ist nach dem jüngsten Rückgang der Heizölpreise nicht mehr viel zu merken. Die Nachfrage ist zuletzt wieder deutlich angestiegen und wird sich voraussichtlich nochmals steigern, sollten die Heizölpreise auf dem aktuellen Niveau bleiben.

Nachdem die Entwicklung des Rohölmarktes in den letzten Wochen fast täglich von deutlichen Preis- sprüngen geprägt war, bewegten sich die Notierungen zuletzt in einem vergleichsweise recht schmalen Preiskanal. Belastet werden die Ölpreise aktuell von der trüben Stimmung an den internationalen Finanzmärkten. Während in der Vergangenheit die Mitteilung über fallende Rohöllagerbestände eine preisstabilisierende Wirkung hatte, blieb dieser Effekt nach dem gestern bestätigten ersten Mengenrückgang seit Januar komplett aus. Zuvor hatte der Opec-Verbund den Ausblick der globalen Rohölnachfrage für das aktuelle Jahr deutlich nach unten korrigiert.

Heizölverbraucher, die zuletzt auf weiter sinkende Heizölpreise gesetzt haben, fühlten sich im gestrigen Tagesverlauf in Ihrer Annahme bestätigt, als der bundesweite Durchschnittspreis auf unter 46 €uro/100 Liter fiel. Auch wenn die Heizölpreise mit dem aktuellen Preisrutsch bereits ein neues Niedrigpreis-Niveau erreicht haben, bleibt mittelfristig ein weiteres Abwärtspotenzial möglich. Doch auch wenn Sie sich für eine heutige Heizölbestellung entscheiden, machen Sie bei den aktuellen Heizölpreisen sicher keinen Fehler.

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