Heizölpreise mit deutlicher Aufwärtsbewegung | Aktuelle Heizöl-News vom 10.09.2020

um 08:07 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich unsere Kunden zuletzt in eine Art „Habachtstellung“ zurückgezogen haben und sicher mit Freude die Entwicklung der Heizölpreise beobachteten, haben viele Verbraucher gestern das Erreichen eines neuen Langzeittiefs genutzt und eine Bestellung ausgelöst. Mit der heutigen Preissteigerung von 0,8 Cent/Liter wird jedoch eine Aufwärtsbewegung bestätigt, die sich bereits im gestrigen Nachmittagshandel andeutete. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit zum Start in den Handelstag 43,20 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollte weitere Preissteigerungen im Laufe des Tages ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächen- deckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise zwischen 0,3 und 0,4 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 0,8 und 1,4 Cent/Liter in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt heute erneut auf Berlin, da hier der Heizölpreis weiterhin bei rund 40 €uro/100 Liter liegt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die jüngste Abwärtsbewegung der Heizölpreise hat im gestrigen Vormittagshandel ihren „Höhepunkt“ gefunden. Nachdem die Preise über mehrere Tage nahezu ungebremst immer weiter nachgaben und fast täglich ein neues Jahrestief grüßte, wurde die Abwärtsbewegung vorerst gestoppt. Auch wenn die Heizölpreise heute Morgen die sich andeutende Gegenbewegung am Heizölmarkt bestätigen, so dürfen die Preissteigerungen berechtigterweise als übersichtlich bezeichnet werden. Die Heizölpreise befinden sich weiterhin auf Niedrigpreisniveau und das gestrige Langzeittief bleibt zum Greifen nah.

Nach der jüngsten Verlustserie konnten sich die Rohölpreise zur Wochenmitte leicht erholen. Zurück- zuführen war die Korrekturbewegung mit steigenden Ölpreisen im wesentlich auf eine deutlich bessere Stimmung an den internationalen Aktienmärkten. Auch wenn der aktuelle Stimmungswandel den vorherigen Abwärtstrend der Notierungen vorerst stoppen konnte, so bleibt dennoch Skepsis bezüglich der weiteren Entwicklung am Ölmarkt. Die aktuelle Zurückhaltung beruht auf die weiterhin unklaren Wirtschafts- aussichten aufgrund der Corona-Krise und deren Auswirkung auf die zukünftige Rohölnachfrage.

Anhand der unerwarteten Gegenbewegung der Heizölpreise am gestrigen Mittwoch wird wieder einmal deutlich, dass sich die von uns empfohlene engmaschige Beobachtung der Preisentwicklung für unsere Kunden wirklich lohnt. Auch wenn sich die Ausgangslage für unsere Kunden trotz Preissteigerung aktuell nur wenig verändert, könnte die verbraucherfreundliche Kombination aus günstigen Heizölpreisen und kurzen Lieferfristen bald ein Ende finden. Unser Rat lautet daher weiterhin, dass Verbraucher mit Bedarf eine kurzfristige Bestellung ernsthaft in Betracht ziehen sollten. (bs)

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