Heizölpreise mit deutlichem Plus am Montag | Aktuelle Heizöl-News vom 11.01.2021

um 07:51 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich die heimischen Heizölpreise trotz deutlicher Vorgaben des Rohölmarktes in den letzten Tagen tendenziell seitwärts bewegt hatten, stellt die heutige Preissteigerung von 0,6 Cent/Liter die kräftigste Aufwärtsbewegung des aktuellen Jahres dar. Eine Heizölbestellung von 2.000 Liter Heizöl kostet somit zum Wochenstart zunächst 59,03 €uro/100 Liter, jedoch könnten im Laufe des Handelstages noch weitere Preissteigerungen hinzukommen. Trotz zuletzt gestiegener Heizölpreise gehen wir davon aus, dass die Nachfrage in den kommenden Tagen weiter anziehen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Dabei stiegen die Heizölpreise mit 0,2 bis 0,4 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Kräftigere Preisanstiege waren hingegen zwischen 0,8 und 1,5 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen. Als Ausnahme muss heute Morgen das Bundesland Bayern genannt werden, da hier der regionale Heizölpreis um rund 0,5 Cent/Liter nachgab.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

In der Vorwoche haben wir bereits darüber berichtet, dass die jüngste Entwicklung der Heizölpreise mit nur wenigen, übersichtlichen Preisschwankungen geradezu typisch für die Handelstage in der ersten Woche eines neuen Jahres sind. Ebenso haben wir darauf hingewiesen, dass die Preisbewegungen spätestens in der zweiten Januar-Hälfte deutlich zunehmen dürften. Somit ist die heutige Entwicklung am heimischen Heizölmarktes mit erstmals deutlichen Preissteigerungen für uns, und offensichtlich auch für viele Heizölverbraucher nur wenig überraschend.

Nachdem sich die Rohölpreise in der Vorwoche in einem nahezu ungebremsten Aufwärtstrend befanden und die Notierungen von einem Langzeithoch zum Nächsten eilten, legte er Aufwärtstrend am Donnerstag eine kurzfristige Verschnaufpause ein. Doch bereits am Freitag folgte im Nachmittagshandel die Rückkehr in die Aufwärtsbewegung, sodass der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Rohöl-Sorte Brent erstmals seit Februar 2020 über die Marke von 55 US-Dollar je Barrel klettere. Zurückzuführen waren die jüngsten Preissteigerungen auf eine allgemein freundliche Stimmung an den internationalen Finanzmärkten mit immer neuen Höchstständen an den führenden Börsen.

Auch wenn die heutige Preissteigerung das deutlichste Plus des noch jungen Jahres darstellt, befinden sich die Heizölpreise weiterhin auf einem attraktiven Preis-Niveau. Doch nicht nur das anhaltend günstige Preis-Niveau dürfte für zuletzt deutlich gestiegene Nachfrage und die damit verbundene Zunahme der aktuellen Heizölbestellungen verantwortlich sein. Vielmehr ist die Steigerung der Bestelltätigkeit auf die anhaltend winterliche Witterung in vielen Regionen Deutschlands zurückzuführen, die den Heizöl-Verbrauch auch in den kommenden Tagen nochmals deutlich steigen lassen dürfte.

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