Heizölpreise leicht im Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag haben die Heizölpreise erneut zugelegt, allerdings fiel der Preisanstieg mit knapp 0,2 Cent/Liter im bundesweiten Durchschnitt gering aus. Die Preisaufschläge hätten deutlicher ausfallen können, wenn der €uro nicht gegen die Ölwährung Dollar auf ein Drei-Monats-Hoch gekletterte wäre, was den preistreibenden Vorgaben vom  Ölmarkt entgegengewirkte. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 68,72 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit zumeist leichten Preisanstiegen in allen Bundesländern. Mit 0,5 bis 0,6 Cent/Liter waren die deutlichsten Preisaufschläge in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz zu verzeichnen. In Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen  veränderten sich die Heizölpreise hingegen nicht und standen am Morgen weiterhin auf dem Vortagespreis. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisanstiege zwischen 0,1 und 0,2 Cent/Liter.

 

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Rohöl- und Heizölpreise in den vergangenen Wochen stabil gezeigt hatten und zuletzt sogar noch zurückgegangen waren, lassen die Aussichten nun eher einen Anstieg der Preise erwarten. Zwar werden die Ölpreise durch mäßige Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und der daraus resultierenden, trüben Stimmung an den Aktienmärkten belastet, doch sorgen die Umsetzung der OPEC-Förderkürzung, die Sanktionen gegen den venezolanischen Ölkonzern PDVSA und die Aussicht auf ein Ende im Handelskonflikt zwischen den USA und China dafür, dass die Ölpreise wieder anziehen.

In Deutschland soll es laut dem Deutschen Wetterdienst in den kommenden Wochen weiterhin kalt bleiben und es muss bis ins Tiefland hinein mit Schnee, Schneeregen und glatten Straßen gerechnet werden. Heizölverbraucher sollten daher prüfen, ob ihr Heizöltank noch ausreichend gefüllt ist um über die kommenden kalten Wochen zu kommen. Außerdem führt die Wetterlage, in Kombination mit der belebten Heizölnachfrage dazu, dass man sich weiterhin auf lange Lieferfristen einstellen muss. So können Kunden, die jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst bis Mitte März beliefert werden.

Der aktuelle Kälteeinbruch hat sich am heimischen Heizölmarkt bisher nicht preissteigernd ausgewirkt. Obwohl die Heizölnachfrage in den vergangenen Tagen wieder zugenommen hat, kommen Heizölhandler mit der Situation gut zurecht und halten sich mit Preisaufschlägen zurück. Im Gegenteil wurden in den zurückliegenden zwei Wochen sogar logistikbedingte Preisaufschläge in vielen Regionen Deutschlands zurückgenommen. Insgesamt finden Heizölverbraucher daher aktuell einen guten Kaufzeitpunkt für eine Heizölbestellung vor, auch weil die aktuellen Aussichten zurzeit auf tendenziell steigende Heizölpreise hindeuten.

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