Heizölpreise leicht gesunken

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am Tag vor Weihnachten haben die Heizölpreise ihre jüngste Aufwärtsbewegung gestoppt und leicht nachgegeben. So stand auf den heutigen Montag im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang in Höhe von knapp 0,4 Cent/Liter zu Buche. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 69,39 €uro/100 Liter, was ziemlich genau dem Durchschnittspreis des noch laufenden Jahres entspricht.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich kurz vor Weihnachten ein differenziertes Bild. So legten die Heizölpreise in Sachsen und Thüringen um leichte 0,1 Cent/Liter zu und in Baden-Württemberg und Bayern waren nur minimale Preisrückgänge zu verzeichnen. Dementgegen gingen die Heizölpreise in Berlin und Nordrhein-Westfalen um spürbare 0,6 bis 0,7 Cent/Liter zurück. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisnachlässe heute zwischen 0,2 bis 0,4 Cent/Liter.

 

Das Team von tanke-günstig wünscht Ihnen ein schönes Weihnachtsfest.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise seit Anfang Oktober um beachtliche 15 Prozent gestiegen und somit am vergangenen Donnerstag auf ein 3-Monatshoch geklettert sind, setzten an den Börsen dann kurz vor den Feiertagen Gewinnmitnahmen ein. Zurückzuführen waren die vorherigen Preiserhöhungen am Ölmarkt auf die bessere Stimmung an den Finanzmärkten, die auf dem Zustandekommen eines Teilabkommens im Handelsstreit zwischen den USA und China beruht. Zudem hat die erweiterte Förderkürzung des OPEC+ Ölkartells die Ölpreise gestützt.

Hierzulande ist die Nachfrage nach Heizöl derzeit allerdings schwach, was die Preise unter Druck gesetzt hat. Auch deshalb sind die Heizölpreise in den vergangenen Wochen nicht so stark gestiegen wie die es die Vorgaben vom Rohölmarkt zugelassen hätten. Obwohl die Heizölpreise zuletzt zzar eine spürbare Aufwärtsbewegung gezeigt haben, so befinden sie sich immer noch am oberen Ende des seit rund zehn Wochen anhaltenden Seitwärtstrends. Was das kommende Jahr für Preise bringen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen, doch wird immerhin die jüngst beschlossene Klimaabgabe zunächst noch keine Verteuerung für Heizöl mit sich bringen.

Auch wenn die aktuell milden Temperaturen einem nicht das Gefühl geben so war am vergangenen Sonntag der kalendarische Winterbeginn. Sollten sich die Temperaturen demnächst auch auf ein winterliches Niveau begeben, dann sollten Verbraucher unbedingt den erhöhten Heizölverbrauch im Auge haben und daran denken, dass eine Heizölbestellung zu den günstigsten Konditionen, unter Berücksichtigung der anstehende Feiertage, in fast allen Regionen mit einer Lieferfrist von über einem Monat verbunden ist.

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