Heizölpreise legten zum Wochenende leicht zu

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem die Rohöl- und Heizölpreise am Mittwoch einen kräftigen Rücksetzer erfahren hatten, nahmen sie in der Folge wieder die im Februar vorherrschende Aufwärtsbewegung auf und legten auf den heutigen Freitag weiter zu. Mit gut 0,1 Cent/Liter fiel der Preisanstieg im bundesweiten Durchschnitt jedoch gering aus, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl weiterhin bei 71,48 €uro/100 Liter liegt. Im gesamten Februar sind die Heizölpreise somit um rund vier Prozent gestiegen, während die währungsbereinigten Rohöl- und Gasölnotierungen mit sieben bis acht Prozent etwa doppelt so stark zugelegt haben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich auch heute wieder ein recht einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Ausschließlich in Nordrhein-Westfalen waren Preisrückgänge von 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen, in allen anderen Bundesländern kletterten die Heizölpreise hingegen zwischen 0,1 und 0,6 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisanstiege auf das Saarland, Sachsen und Thüringen während sich die Heizölpreise in Brandenburg, Berlin, Bayern und Hessen nur leicht nach oben bewegten.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise zum Wochenstart einen übertriebenen Preisrücksetzer erfahren hatten, nahmen sie im weiteren Wochenverlauf wieder den langsamen und schrittweisen Preisanstieg auf, der im gesamten Februar vorgeherrscht hatte. Insgesamt sind die Ölpreise in diesem Monat um rund sieben Prozent gestiegen und weiterhin sorgen die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien, die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China, der nachgebende Dollarkurs und die insgesamt bessere Stimmung an den Aktienmärkten für preisstützende Impulse am Ölmarkt.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen. Zusammen mit dem überraschenden Rückgang der Ölpreise hat sich somit aktuell ein attraktiver Zeitpunkt für eine Heizölbestellung ergeben. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Rohöl- und Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine langfristige Bevorratung in Betracht ziehen. Nachteilig ist die weiterhin angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang April beliefert werden können.

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