Heizölpreise legten leicht zu

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich die Preise der tanke-günstig Partnerhändler in den letzten Tagen bereits stabil gezeigt haben, war auch am heutigen Mittwochmorgen nur ein minimaler Preisanstieg zu verzeichnen. So kletterten die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um gut 0,1 Cent/Liter.

Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 65,30 €uro/100 Liter und liegt damit in der Nähe eines Jahreshochs. Der seit fast fünf Monaten laufende Seitwärtstrends der Heizölpreise wird zurzeit stark strapaziert, doch sollten die Preise bald wieder nachgeben, würde der übergeordnete Trend erhalten bleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren in den meisten Bundesländern heute lediglich leichte Preisbewegungen nach oben oder nach unten zu verzeichnen. Die Ausnahme bildeten Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen, denn dort legten die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,5 Cent/Liter mit Abstand am deutlichsten zu.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Datenlage auf dem Weltölmarkt zurzeit recht ausgeglichen ist, haben vor allem geopolitische Faktoren die Ölpreise in den letzten Tagen nach oben gedrückt. Hinzu kam, dass Händler die Stimmung gerne mitnahmen und vermehrt auf steigende Kurse setzten. Nachdem die 70-Dollar-Marke für BRENT jedoch übersprungen wurde verlor die Aufwärtsbewegung an Dynamik.

Die Zurückhaltung der Händler kann als Anzeichen dafür gewertet werden, dass der jüngste Preisanstieg übertrieben ausgefallen ist und es nun zu Gewinnmitnahmen und einer Preiskorrektur nach unten kommen könnte. Gestern kam es bereits zu einer Gegenbewegung, die bisher jedoch noch keine Trendwende einleitete. Entscheidend für die Entwicklung der Ölpreise bis Ostern werden daher die Daten vom US-Ölmarkt sein, die heute Nachmittag veröffentlicht werden.

Heizölverbraucher sollten zurzeit mit einer Heizölbestellung warten. Zwar besteht weiterhin das Risiko, dass die Ölpreise ihren Seitwärtstrend verlassen und nach oben ausbrechen, doch wenn die Daten vom US-Ölmarkt preisdrückende Impulse bringen, dann besteht zurzeit ein ordentlichen Potential für Preiskorrekturen nach unten.

Zumindest könnte der jüngste Preisanstieg wieder zurückgenommen werden. Wer jedoch auf deutlich niedrigere Heizölpreise aus ist, der muss zurzeit eine gewisse Risikobereitschaft, einen gut gefüllten Heizöltank und viel Geduld mitbringen.

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