Heizölpreise legten erneut leicht zu

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenausklang verzeichneten die Heizölpreise einen weiteren, leichten Preisanstieg. Dieser fiel mit 0,2 Cent/Liter im bundesweiten Durchschnitt jedoch sehr viel geringer aus als es die Vorgaben vom Ölmarkt hergegeben hätten, denn die Rohöl- und Gasölnotierungen kletterten auf den heutigen Freitag um deutliche vier bzw. gut drei Prozent. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 66,42 €uro/100 Liter, jedoch muss im Tagesverlauf mit weiteren Preiserhöhungen gerechnet werden.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein differenziertes Bild. Während die Heizölpreise am Morgen in Bayern um deutliche 1,0 Cent/Liter zurückgingen und auch in Baden-Württemberg noch um leichte 0,2 Cent/Liter nachgaben, waren in allen anderen Bundesländern teilweise leichte, zum Teil aber auch schon deutliche Preisanstiege zu verzeichnen. So legten die Heizölpreise mit 1,0 bis 1,2 Cent/Liter am kräftigsten in Hessen und im Saarland zu. In Berlin und Nordrhein-Westfalen waren hingegen nur minimale Preisaufschläge von bis zu 0,1 Cent/Liter feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am Ölmarkt ist es in den vergangenen Tagen immer wieder zu teilweise deutlichen Preisschwankungen gekommen. Einerseits befinden sich die Ölpreise auf einem unerwartet niedrigen Stand, so dass eine Erholung fast schon überfällig erscheint und daher unterschwellig in der Luft liegt. Auf der anderen Seite drücken Sorgen vor politischen Unsicherheiten und schlechte Konjunkturdaten auf die Ölpreise. Darüber hinaus werden die Ölpreise zurzeit stark durch die schlechte Stimmung an den Aktienmärkten belastet.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es zurzeit risikoreicher wird auf fallende Heizölpreise zu spekulieren. Zwar besteht weiterhin die Chance, dass die Heizölpreise wieder nachgeben, auch weil am heimischen Heizölmarkt noch in einigen Regionen logistikbedingte Preisaufschläge zurückgenommen werden können. Doch wer auf fallende Heizölpreise spekulieren möchte, sollte die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen, denn die letzten Tage haben gezeigt, dass die Ölpreise schnell und stark ansteigen können, sobald sich die Stimmung an den Börsen aufhellt.

Heizölkunden, die weniger spekulationsfreudig eingestellt sind, können sich daher aktuell auch in vielen Regionen zu einem der besten Kaufzeitpunkte der vergangenen acht Monate Ruhe verschaffen. Dabei sollte zurzeit ein Auge auf die Lieferfristen geworfen werden, denn wer jetzt zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellt, kann voraussichtlich erst Mitte Februar beliefert werden.

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