Heizölpreise legen zum Wochenbeginn zu

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Beginn der Woche haben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt um rund einen Cent je Liter zugelegt und somit den kräftigen Preisrückgang der vergangenen Wochen beendet. Mit 69,17 €uro/100 Liter liegt eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell aber weiterhin unter dem Jahresdurchschnittspreis, so dass die Heizölpreise zum Beginn der kalten Jahreszeit als attraktiv bezeichnet werden können.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren zum Wochenstart in allen Bundesländern Preiserhöhungen feststellbar. Mit knapp 0,4 bis 0,5 Cent/Liter fielen die Preisanstiege in Brandenburg, Berlin, dem Saarland, Sachsen und Thüringen recht moderat aus, während die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz um kräftige 1,0 bis 1,6 Cent/Liter anzogen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Lage im Nahen Osten spielt, trotz der jüngsten Anschläge auf die größte saudische Ölproduktionsstätte und dem weiterhin an Schärfe zunehmenden Konflikt zwischen den USA und Iran, am Ölmarkt zurzeit keine wesentliche Rolle. Dies kann sich zwar schnell ändern, jedoch ist man sich an den Börsen der dauerhaft bestehenden Instabilität in der Region bewusst, weshalb sich die bestehenden Risiken nur dann in den Ölpreisen niederschlagen, wenn es tatsächlich zu Krisenereignissen kommt.

Insgesamt kann die Angebotssituation am Ölmarkt zurzeit als gut bezeichnet werden. Der OPEC+ Verbund hält weiterhin an der laufenden Förderobergrenze fest, wird diese aber wohl nicht weiter absenken. In Saudi-Arabien hat die Ölproduktion wieder den Stand erreicht, den sie vor dem Drohnenangriff hatte und in den USA befindet sich die Ölförderung, aufgrund der Schieferölgewinnung, recht stabil in der Nähe eines Rekordhochs. Gleichzeitig wird auf der Nachfrageseite weniger Wachstum erwartet. Mit Spannung warten Händler daher auf die, in dieser Woche anstehenden Monatsberichte der gewichtigen Institutionen EIA, IEA und OPEC.

Trotz der aktuellen Preiserhöhungen deutet zurzeit wenig darauf hin, dass die Heizölpreise demnächst deutlich zulegen werden. Aber auch nach unten haben die Ölpreise derzeit nicht allzu viel Spielraum. Verbraucher können sich in den nächsten Tagen daher wohl auf recht stabile Heizölpreise einstellen. Grundsätzlich befinden sich die Heizölpreise zurzeit auf einem vernünftigen Niveau für eine frühzeitige Winterbevorratung. Zudem sollten Verbraucher daran denken, dass eine Heizölbestellung zu den günstigsten Konditionen, mit einer Lieferfrist von bis zu fünf Wochen verbunden ist.

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