Heizölpreise kurz vor Weihnachten erneut gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach einer kurzen Verschnaufpause haben die Heizölpreise auf den heutigen Freitag wieder leicht zugelegt und knüpfen somit an die kräftige Aufwärtsbewegung der zurückliegenden Woche an. Im bundesweiten Durchschnitt kletterten die Heizölpreise am Morgen um knapp 0,4 Cent/Liter, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 69,75 €uro/100 Liter kostet. Damit liegen die Heizölpreise zum Jahresausklang leicht über dem Jahresdurchschnittspreis in Höhe von 69,35 €uro/Liter und leicht über dem Preisniveau vom 20.12.2018.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein sehr einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisanstiegen in allen Bundesländern. Auch in ihrer Höhe fielen die Preisanstiege in allen Bundesländern ähnlich aus. So waren mit 0,2 bis 0,3 Cent/Liter die geringsten Preiserhöhungen in Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu verzeichnen. Die kräftigsten Preisanstiege entfielen mit knapp 0,5 Cent/Liter auf Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Seit Oktober kennen die insgesamt niedrigen Rohölpreise nur eine Richtung und sind in den vergangenen elf Wochen um rund 15 Prozent gestiegen. Die Heizölpreise hat dies jedoch kaum beeinflusst, denn diese befinden sich aktuell in etwa auf dem gleichen Niveau wie vor elf Wochen. Zurückzuführen ist dies einerseits darauf, dass die Preise für Gasöl, dem börsengehandelten Vorprodukt von Heizöl, nur um rund sieben Prozent zugelegt haben. Gleichzeitig hat der €uro gegen den Dollar an Wert gewonnen, was sich preismindernd ausgewirkt hat. Und darüber hinaus ist auch die Heizölnachfrage hierzulande zurückhaltend, was die Preise ebenfalls unter Druck setzt.

Insgesamt finden Heizölverbraucher zurzeit zwar die höchsten Heizölpreise seit dem 01. Oktober vor, doch vor den oben beschriebenen Rahmenbedingungen können die Heizölpreise als vergleichsweise günstig beschrieben werden. Auch wenn die Heizölpreise zuletzt eine spürbare Aufwärtsbewegung gezeigt haben, so befinden sie sich noch am oberen Ende des seit rund zehn Wochen anhaltenden Seitwärtstrends. Was das kommende Jahr für Preise bringen wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen, doch wird immerhin die jüngst beschlossene Klimaabgabe zunächst noch keine wesentliche Verteuerung für Heizöl mit sich bringen.

Am kommenden Sonntag ist nicht nur der 4. Advent sondern auch der kalendarische Winterbeginn. Sollten sich dann auch die Temperaturen auf ein winterliches Niveau begeben, dann sollten Verbraucher unbedingt den erhöhten Heizölverbrauch im Auge haben und daran denken, dass eine Heizölbestellung zu den günstigsten Konditionen, unter Berücksichtigung der anstehende Feiertage, in fast allen Regionen mit einer Lieferfrist von über einem Monat verbunden ist.

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