Heizölpreise kaum verändert – Ölpreise legen zu | Aktuelle Heizöl-News vom 14.10.2020

um 08:30 Uhr von Akif Sahin

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten kaum verändert in den Mittwoch. Der durchschnittliche Heizölpreis beträgt aktuell 43,92 €/100 Liter, bei einer Referenzmenge von 2.000 Litern. Das sind gerade einmal 1 ct weniger als zu Beginn am Dienstag. Wir raten aktuell dringend dazu, die Heizölpreise zu vergleichen und schnell zu bestellen, denn ab Januar 2021 greift auch die neue CO2-Steuer.

 

Regional ergibt sich ein bunt durchmischtes Bild bei den Heizölpreisen je 100 Liter. Während die Preise in Berlin (- 18 ct), Brandenburg (- 14 ct), Sachsen (- 12 ct), Thüringen (- 12 ct), Mecklenburg-Vorpommern (- 8 ct) und Rheinland-Pfalz (- 2 ct) gesunken sind, gab es in Nordrhein-Westfalen (+ 11 ct) und Hessen (+ 4 ct) höhere Heizölpreise. In allen anderen Bundesländern blieb der Heizölpreis unverändert. Damit hält die Seitwärtsbewegung, wie man auch an unserem Preischart erkennen kann, weiter an. Der Heizölpreis bewegt sich in einem engen Preiskorridor und hält aktuell diesen Status weiter aufrecht. Dabei wird der Heizölpreis zum einen durch die niedrigen Ölpreise belastet, zum anderen stützt die gestiegene Nachfrage bei Verbrauchern die Heizölpreise.

 

Die Ölpreise haben im Verlauf des gestrigen Tages unerwartet zugelegt. Die Zugewinne haben sich auch leicht gehalten, sodass vor allem US-Öl wieder über der psychologisch wichtigen Marke von 40 $ gehandelt wurde. Ein Grund dafür ist China. Das Land hat seine Ölimporte verstärkt und nutzt deutlich mehr Rohöl vom Markt, als bisher bekannt und erwartet. Einen weiteren Impuls setzten die OPEC+ Staaten. Diese wollen die Fördermengen weiterhin begrenzen und mehr Disziplin an den Tag legen. Die OPEC sieht selbst einen Anstieg der Ölnachfrage im Jahr 2021.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Dabei gibt es keinen Grund zur Entspannung. Viele preisstützende Argumente sind weggefallen und Analysten sehen kaum Gründe, warum der Ölpreis schnell steigen sollte. Das zeigt auch ein gestern vorgestellter Bericht der Internationalen Energie-Agentur (IEA). Danach dürfte es bis ins Jahr 2023 dauern, bis sich die Öl-Nachfrage wieder auf Vorkrisenniveau erholt. Allerdings geht die IEA auch davon aus, dass die Nachfrage für Rohöl insgesamt zum kommenden Jahrzehnt zum Erliegen kommt. Im frühen Handel notiert die wichtige Nordsee-Sorte Brent bei 42,33 $/Barrel (+ 23 ct) und die leichte US-Sorte WTI bei 40,08 $/Barrel (+ 27 ct).

 

Die Heizölpreise bewegen sich, wie man auch an unserem Preischart erkennen kann, aktuell deutlich variabler in einem engen Preiskorridor seitwärts. Unsicherheiten gibt es bei den Ölpreisen aufgrund möglicher Nachfrageausfälle wegen COVID-19. Wir raten dringend dazu, aufgrund der ab Januar 2021 gültigen CO2-Steuer, die Heizöl-Preise zu vergleichen und Heizöl zu bestellen. Abwarten könnte am Ende teuer werden, denn bei der aktuellen Nachfragesituation sind Lieferengpässe zum Jahresende hin wahrscheinlich. Wer jetzt Heizöl bestellt profitiert auch noch von der Mehrwertsteuer-Senkung, die ebenfalls nur noch bis zum Ende des Jahres gültig ist.

 

Übrigens: Mit einer Sammelbestellung können Sie noch mehr Geld sparen. Bestellen Sie gemeinsam mit Freunden, Nachbarn oder Verwandten für mehrere Lieferstellen und profitieren Sie gemeinsam von günstigen Heizölpreisen. Details über die Vorteile einer Sammelbestellung finden Sie hier.

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