Heizölpreise in der Seitwärtsbewegung

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag haben die Heizölpreise leicht zugelegt, befinden sich damit aber weiterhin in der seit einer Woche bestehenden stabilen Seitwärtsbewegung. Bei minimal verschlechterten Vorgaben vom Rohölmarkt legten die Heizölpreise heute im bundesweiten Durchschnitt um leichte 0,3 Cent/Liter zu. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,55 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit leichten Preisanstiegen in fast allen Bundesländern. Der einzige Ausreißer aus der einheitlichen Preisentwicklung war in Bayern zu verzeichnen, denn dort gingen die Heizölpreise am Morgen um kräftige 1,5 Cent/Liter zurück. In allen anderen Bundesländern kletterten die Heizölpreise zwischen 0,1 und 0,8 Cent/Liter. Dabei entfiel der deutlichste Preisanstieg auf Nordrhein-Westfalen und der geringste Preisaufschlag konnte in Baden-Württemberg festgestellt werden. In den verbleibenden Bundesländern legten die Heizölpreise um 0,4 bis 0,5 Cent/Liter zu.

Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise im Februar um insgesamt rund sieben Prozent gestiegen sind, waren zum Märzbeginn zunächst Preisrückgänge zu verzeichnen. Die weiterhin schwächelnde Weltkonjunktur hält die Ölpreise zwar unter leichtem Druck, doch die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien und die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China sorgen für preisstützende Impulse am Ölmarkt. Trotz zwei deutlicher Preisrücksetzer innerhalb von einer Woche deuten am Ölmarkt daher einige Faktoren eher auf steigende als auf fallende Ölpreise hin.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen, so dass aktuell von einem vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung gesprochen werde kann. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine langfristige Bevorratung in Betracht ziehen. Nachteilig ist die weiterhin angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Mitte April beliefert werden können.

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