Heizölpreise halten niedrigeres Preislevel

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise haben zum Wochenstart etwas nachgegeben. So war im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang von 0,2 Cent/Liter feststellbar. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 70,95 €uro/100 Liter. Insgesamt läuft der Juni bisher eher verbraucherfreundlich, denn seit dem Langzeithoch von Ende Mai sind die Heizölpreise um rund vier Prozent gesunken.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich heute ein uneinheitliches Bild. In neun Bundesländern gingen die Heizölpreise zurück oder bewegten sich nicht und in sieben Bundesländern waren zumeist leichte Preisanstiege zu verzeichnen. Am deutlichsten legten die Heizölpreise heute mit 0,2 bis 0,4 Cent/Liter in Baden-Württemberg und dem Saarland zu. Die kräftigsten Preisnachlässe entfielen hingegen mit 0,6 Cent/Liter auf Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wo die Heizölpreise um rund 0,4 Cent/Liter nachgaben.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Ankündigung von OPEC-Leader Saudi-Arabien und Russland, die seit eineinhalb Jahren bestehende Förderkürzung zu lockern, umso das Angebot auf dem Weltölmarkt zu erhöhen, hat zu einem Ende des zuvor seit drei Monaten anhaltenden Höhenflugs der Ölpreise geführt. In den zurückliegenden zwei Wochen sind die Rohölnotierungen sogar um gut vier Prozent gesunken. Dazu beigetragen hat, dass Saudi-Arabien seine Ölförderung im Mai auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr angehoben hat.

Die weitere Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise hängt stark von der kommenden OPEC-Sitzung ab. Die Frage ist, ob es bei diesem Meeting am 22. Juni zu einem Beschluss kommt, der spürbare Lockerungen der aktuellen Förderobergrenzen vorsieht. Viele Marktbeobachter halten es zurzeit für wahrscheinlicher, dass die OPEC keinen Schritt unternehmen wird, der die Ölnotierungen deutlich fallen lässt. Das Ölkartell könnte aber dafür sorgen, dass sich die Ölpreise auf dem aktuellen Stand stabilisieren.

In den vergangenen drei Jahren waren die Heizölpreise im Juni/Juli stets gesunken und mit etwas Glück könnte es auch in diesem Sommer zu Preisrückgängen am Ölmarkt kommen. Zumindest ist das Risiko, dass ein Heizölkauf in den kommenden Wochen teurer wird, zuletzt gesunken, was auch den Handlungsdruck für Heizölverbraucher verringert. Besonders in den verbrauchsarmen Sommermonaten können sich Heizölkunden daher einfach mal zurücklehnen und zumindest die Entwicklungen bis zum anstehenden OPEC-Meeting abwarten.

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