Heizölpreise halten hohes Preisniveau

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Start der neuen Woche haben die Heizölpreise leicht nachgegeben. So war im bundesweiten Durchschnitt ein Rückgang von gut 0,1 Cent/Liter zu verzeichnen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete somit am Morgen 64,95 €uro/100 Liter, jedoch könnte es im Tagesverlauf zu Preissteigerungen kommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein uneinheitliches Bild. Zwar gaben die Heizölpreise in den meisten Bundesländern nach, die Spanne der Preisrückgänge lag mit 0,1 bis 0,7 Cent/Liter jedoch recht weit auseinander. Zudem waren in  fünf Bundesländern auch leichte Preisanstiege zu verzeichnen. So legten die Heizölpreise heute in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und dem Saarland um gut 0,2 Cent/Liter zu. Die kräftigsten Preisnachlässe waren hingegen in Brandenburg und Berlin feststellbar.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Aussichten für die kommenden Preisentwicklungen haben sich seit Jahresbeginn kaum verändert. Weiterhin sprechen fast alle Marktbeobachter und Analysten der großen Bankhäuser und Fonds von überbewerteten Ölpreisen und erwarten eine Abwärtskorrektur der Ölpreise. Dennoch halten sich die Rohölpreise seit Wochen stabil auf dem höchsten Preislevel der zurückliegenden drei Jahre.

Das meist beachtete Thema am Ölmarkt ist die derzeitige Dollarschwäche. Diese stützt die weltweit in Dollar gehandelten Ölpreise, weil Öl außerhalb des Dollarraums günstiger wird und somit die Nachfrage anzieht. Darüber hinaus sorgt die Aussicht auf eine anziehende globale Ölnachfrage bei gleichzeitiger Beibehaltung der Förderobergrenze der OPEC-Allianz für hohe Ölpreise. Und bisher konnte auch noch nicht das erwartete Wachstum des US-Ölmarktes festgestellt werden, durch welches die Ölpreise nach oben gedeckelt werden sollten.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet dies, dass es sich weiterhin lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten. Allerdings nur, wenn man einen ausreichenden Heizölvorrat im Tank hat um über die anstehenden, kälteren Monate zu kommen. Denn aktuell ist nicht erkennbar, wann es zu der erwarteten, preislichen Gegenbewegung am Ölmarkt kommen wird. Vielleicht schon im Februar, möglicherweise aber auch erst im Frühjahr. Wird der Heizölvorrat zurzeit also bereits knapp, dann sollte man neben dem möglichen Risiko weiter anziehender Ölpreise nicht auch noch das zusätzliche Risiko einer Eillieferung eingehen.

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