Heizölpreise gingen leicht zurück

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Bei recht stabilen Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt gaben die Heizölpreise auf den heutigen Aschermittwoch im bundesweiten Durchschnitt um gut 0,4 Cent/Liter nach. Damit kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,26 €uro/100 Liter, so dass man in der ersten Märzwoche von einer stabilen Seitwärtsbewegung reden kann, nachdem die Heizölpreise im Februar um rund vier Prozent zugelegt hatten.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich zur Wochenmitte ein recht einheitliches Bild mit Preisrückgängen in den meisten Bundesländern. Lediglich in  Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland verharrten die Heizölpreise auf dem Vortagesniveau oder kletterten um bis zu 0,4 Cent/Liter. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise zwischen 0,3 und 0,8 Cent/Liter zurück. Die kräftigsten Preisnachlässe entfielen dabei auf Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölpreise im gesamten Februar um insgesamt rund sieben Prozent gestiegen sind, waren zum Märzbeginn zunächst Preisrückgänge zu verzeichnen. Die weiterhin schwächelnde Weltkonjunktur hält die Ölpreise zwar unter leichtem Druck, doch die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien, die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China und die insgesamt bessere Stimmung an den Aktienmärkten sorgen für preisstützende Impulse am Ölmarkt. Trotz des erneuten Preisrücksetzers deutet am Ölmarkt in den kommenden Wochen daher insgesamt mehr auf steigende als auf fallende Ölpreise hin.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen, so dass aktuell von einem vernünftigen Zeitpunkt für eine Heizölbestellung gesprochen werde kann. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Rohöl- und Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine langfristige Bevorratung in Betracht ziehen. Nachteilig ist die weiterhin angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang April beliefert werden können.

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