Heizölpreise gingen erneut leicht zurück

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum Wochenausklang haben die Heizölpreise erneut leicht nachgegeben, obwohl sich die Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt weitestgehend ausgeglichen hatten. So sind die Ölpreise zwar weiter gesunken, da der €uro jedoch gegen den Dollar an Wert einbüßen musste, blieben die Vorgaben für die Heizölpreise konstant. Dennoch gingen die Preise der tanke-günstig Partnerhändler im bundesweiten Durchschnitt um weitere 0,2 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostete somit am Freitagmorgen 61,69 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei gaben die Heizölpreise mit 0,4 Cent/Liter am deutlichsten in Brandenburg, Berlin und Nordrhein-Westfalen nach. Die geringsten Preisrückgänge waren hingegen mit rund 0,1 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, dem Saarland und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die verhängten Strafzölle der USA und die möglichen Gegenmaßnahmen, die zu einem Handelskonflikt zwischen den großen Wirtschaftsräumen führen könnten, sorgen derzeit für eine schlechtere Stimmung an den Börsen. Hinzu kommt, dass die US-Notenbank wohl noch in diesem Monat die Leitzinsen anheben wird und auch die EZB scheint so langsam einen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik zu planen.

Alle diese Faktoren führen dazu, dass sich Händler aus riskanteren Anlageformen zurückziehen, zu denen auch Spekulationen auf die Ölpreisentwicklung gehören. Zudem gibt es Bedenken, dass sich die aktuellen Ereignisse negativ auf die Realwirtschaft und somit auf die Ölnachfrage auswirken könnte. Dies setzt die Ölpreise unter Druck.

Und auch von den aktuellen Fundamentaldaten werden die Ölpreise kaum gestützt. So kann die global steigende Ölnachfrage fast vollständig durch die stetig steigende US-Ölförderung ausgeglichen werden. Dies deckelt von sich aus bereits den Ölpreis nach oben und könnte darüber hinaus bei der OPEC für Unruhe sorgen, denn das Ölkartell wird wohl weitere Marktanteile verlieren, was wiederum zu einer Diskussion über ein Ende der Förderkürzung führen könnte.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten. Zumindest sieht es aktuell nicht danach aus, dass die Ölpreise demnächst stark anziehen würden. Zwar ist auch das Potential für Preisrückgänge begrenzt, aber es gibt einige Faktoren die zumindest die Chance mit sich bringen, dass die Rohöl- und Heizölpreise fallen könnten.

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