Heizölpreise gehen stabil in die Ostertage

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Preise für Heizöl sind auf den heutigen Donnerstag erneut minimal gestiegen und halten somit seit nunmehr einer Woche stabil das höhere Preisniveau. Im bundesweiten Durchschnitt legten die Heizölpreise heute um knapp 0,1 Cent/Liter zu, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 65,36 €uro/100 Liter kostet.

Die Heizölpreise befinden sich somit weiterhin in der Nähe ihres Jahreshochs. Zudem wird der seit fast fünf Monaten laufende Seitwärtstrends der Heizölpreise zurzeit stark strapaziert und droht nach oben auszubrechen, wenn die Ölpreise nicht bald zu einer Preiskorrektur nach unten ansetzen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung zeigte sich heute ein unterschiedliches Bild in den einzelnen Bundesländern. So kletterten die Heizölpreise in neun Bundesländern in einer Bandbreite von 0,1 bis 0,7 Cent/Liter. Dabei entfielen die deutlichsten Preisanstiege auf Hessen und das Saarland. In sieben Bundesländern waren hingegen Preisrückgänge zwischen 0,1 und 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen. Hierbei waren die kräftigsten Preisnachlässe in Berlin, Bayern, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Obwohl die Datenlage auf dem Weltölmarkt zurzeit recht ausgeglichen ist, haben vor allem geopolitische Faktoren die Ölpreise in der Vorwoche nach oben gedrückt. Hinzu kam, dass Händler die Stimmung gerne mitnahmen und vermehrt auf steigende Kurse setzten. Nachdem die 70-Dollar-Marke für BRENT jedoch übersprungen wurde verlor die Aufwärtsbewegung an Dynamik.

Die Zurückhaltung der Händler kann als Anzeichen dafür gewertet werden, dass der jüngste Preisanstieg übertrieben ausgefallen ist und es nun zu Gewinnmitnahmen und einer Preiskorrektur nach unten kommen könnte. Bisher halten die Ölpreise jedoch stabil das höhere Preislevel, auch weil die Daten vom US-Ölmarkt keine klaren Wachstumssignale zeigten und somit keinen Druck auf die Ölpreise ausüben konnten.

Heizölverbraucher sollten zurzeit dennoch mit einer Heizölbestellung warten, auch wenn dies momentan mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden ist. Die jüngste Aufwärtsbewegung ist erstmal ins Stocken geraten, weshalb wir die Chance auf eine Preiskorrektur nach unten zurzeit etwas höher einschätzen als das Risiko auf weiter steigende Rohöl- und Heizölpreise.

Wer aktuell allerdings auf deutlich niedrigere Heizölpreise aus ist, der sollte über einen gut gefüllten Heizöltank und viel Geduld verfügen und wird zudem in den kommenden Monaten auch das nötige Quäntchen Glück brauchen.

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