Heizölpreise geben zur Wochenmitte leicht nach | Heizöl-News vom

um 08:10 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Mit dem Blick auf unseren Preis-Chart wird deutlich, dass die kräftigen Preisschwankungen der Vorwoche in den letzten Tagen deutlich nachgelassen haben und die heimischen Heizölpreise sich aktuell im Übergang in einen Seitwärts-Trend befinden. Die jüngste Preisentwicklung wird auch anhand des übersichtlichen Preisrückganges von 0,1 Cent/Liter heute Morgen erneut bestätigt. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in die heutige Wochenmitte 48,16 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten auch heute deutliche Preisbewegungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,3 und 0,6 Cent/Liter in Hessen, Rheinland-Pfalz, im Saarland, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Aus Ausnahmen müssen heute Morgen Bayern und Nordrhein-Westfalen genannt werden, da hier die Preise um 0,1 Cent/Liter stiegen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Der heimische Heizölpreis befindet sich aktuell aufgrund von fehlenden richtungsweisenden Impulsen in einer Art Findungs-Phase zwischen Aufwärts- und Abwärtspotenzialen. Zum einen wird die Einführung der CO2-Bepreisung zum Start in das kommende Jahr den heimischen Heizölpreis um rund acht €uro/100 Liter deutlich verteuert. Auf der anderen Seite werden sich die Heizölpreise jedoch auch nach der Einrechnung des Aufschlages weiterhin auf einem attraktiven Preisniveau befinden und Anfang 2021 deutlich günstiger als 2018 und 2019 bleiben.

Nachdem die Rohölpreise aufgrund der neusten Meldungen rund um die Entwicklung eines wirksamen Corona-Impfstoffes zuletzt deutlich gestiegen sind, wurde der jüngste Aufwärtstrend gestern Nachmittag vorerst gestoppt. Neben marktüblichen Gewinnmit-nahmen belastete die vergleichsweise trübe Stimmung an den Aktienmärkten die Rohölpreise. Der Stimmungswechsel an den Finanzmärkten ist auch auf eine ausstehende Entscheidung in Bezug auf die kurzfristige Förderpolitik seitens der OPEC+ zurückzuführen. So gibt es seitens des Verbundes aktuell kein Signal für ein Aussetzen der geplanten Förderanhebung, um den Ölmarkt zu stabilisieren.

Die Aussicht auf mittelfristig anhaltend günstige Heizölpreise zeigt deutlich, dass die Ölheizung eine günstige Alternative gegenüber anderen Heizsystemen bleibt. Dennoch wollen viele Verbraucher ihre Heizöl-Bestände noch vor dem Start ins neue Jahr auffüllen, sodass die Nachfrage im Vergleich zu den Vorwochen deutlich anzieht. Auffällig ist bei vielen aktuellen Heizölbestellungen, dass die bestellten Mengen in ihren Höhen stark variieren. Dies verdeutlicht nochmals, dass die aktuelle Preissituation auch zu Heizölbestellungen von kleinen Mengen einlädt.

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