Heizölpreise geben zum Wochenausklang wieder nach | Aktuelle Heizöl-News vom 11.09.2020

um 08:03 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Am Freitagmorgen lohnt sich der Blick zurück auf die Entwicklung der Heizölpreise in der zurückliegenden Woche. Denn auch wenn der jüngste Abwärtstrend zur Wochenmitte kurzfristig gestoppt wurde, befinden sich Heizölpreise weiterhin aus Niedrigpreisniveau. Mit einem Minus von 0,4 Cent/Liter geben die Heizölpreise am Freitagmorgen wieder leicht nachgeben und den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten deutliche Preisschwankungen heute ausbleiben. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in den Handelstag 42,78 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundes- ländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,1 bis 0,2 Cent/Liter am wenigsten in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,5 und 0,6 Cent/Liter in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Ein besonderes Augenmerk fällt auch weiterhin auf Berlin, da hier der Heizölpreis am Morgen wieder unter 40 €uro/100 Liter gefallen ist.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am heimischen Heizölmarkt ist nach einem zwischenzeitlichen Nachfrage-Piek zum Wochenstart wieder etwas Ruhe eingekehrt. Die deutlich erhöhte Nachfrage am Montag und Dienstag war auf noch einmal kräftig gesunkene Heizölpreise zurückzuführen. Doch die sich andeutende Ruhe könnte nur die Ruhe vor dem Sturm sein, da sich anhand der Anzahl von Preisanfragen gut ablesen lässt, dass das Interesse der Verbraucher merklich anzieht. Pünktlich zu Beginn der Bevorratungssaison könnte es nächsten Woche zu einer weiteren „Bestellwelle“ kommen.

Nachdem sich bei den Notierungen zur Wochenmitte noch eine Gegenbewegung mit wieder steigenden Ölpreisen angedeutet hatte, wurde die Aufwärts- bewegung aufgrund von gleich mehreren preis- drückenden Meldungen gestern abrupt gestoppt. Zum einen hat die US-Energiebehörde (EIA) ihre Prognose für die globale Rohölnachfrage im vierten Quartal des Jahres gesenkt, da die Auswirkungen der Corona-Krise die künftige Nachfrage nachhaltig belasten werden. Zum anderen wurden die Ölpreise von der Meldung der des amerikanischen Energieministeriums belastet, dass die Lagerbestände der US-Ölreserven in der letzten Woche unerwartet gestiegen sind.

Eine Prognose in Bezug auf die kurzfristige Entwicklung der Heizölpreise fällt aktuell schwer, da der Heizölmarkt zuletzt wieder deutlicheren Preis- schwankungen unterlag. Dennoch befinden sich unsere Kunden in der komfortablen Position, sich aktuell in die "Habachtstellung" zurückziehen zu können, um ggf. auf kurzfristig auf unerwartete Preisausschläge zu reagieren. Doch auch Kunden, die nicht länger spekulieren möchten, machen mit einer heutigen Heizölbestellung sicher keiner Fehler, da sich die Heizölpreise auf dem niedrigsten Niveau seit mehr als vier Jahren befinden. (bs)

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