Heizölpreise geben noch einmal nach – Corona setzt Ölpreisen zu | Heizöl-News vom 22.11.21

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Montag früh im Durchschnitt mit etwas günstigeren Preisen in die neue Woche. In der regionalen Betrachtung sehen wir, dass die Heizölpreise oft unverändert geblieben, in manchen Bundesländern sogar spürbar gestiegen sind. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 96,66 €uro / 100 Liter. Das sind - 0,74 €uro weniger als Freitag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach unten.

In den Bundesländern bewegt sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen + 0,66 €uro (Saarland) und - 2,34 €uro (Nordrhein-Westfalen) je 100 Liter. Der regionale Heizölpreis gestaltet sich aktuell wie folgt: Brandenburg (- 0,56 €uro), Berlin (- 1,19 €uro), Baden-Württemberg (- 0,33 €uro), Bayern (+ 0,12 €uro), Bremen (+ 0,00 €uro), Hessen (- 0,36 €uro), Hamburg (+ 0,00 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (- 0,59 €uro), Niedersachsen (+ 0,00 €uro), Nordrhein-Westfalen (- 2,34 €uro), Rheinland-Pfalz (- 1,05 €uro), Schleswig-Holstein (+ 0,00 €uro), Saarland (+ 0,66 €uro), Sachsen (+ 0,06 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 0,59 €uro) und Thüringen (+ 0,06 €uro).

Aufgrund der aktuellen Preisentwicklungen raten wir zum Abwarten und späteren Bestellen und Kauf von Heizöl. Wir gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres der Heizölpreis noch kräftig ansteigen könnte, danach aber eine deutliche Bewegung nach unten möglich ist. Sollten Sie Heizöl trotzdem kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis leicht günstiger werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise entwickeln sich weiter nach unten. Der Durchschnittspreis wird vor allem durch die hohen Preisnachlässe in NRW gesteuert. Das Tempo der Preissenkungen hat sich entsprechend abgeschwächt. Die Sorgen auf dem Ölmarkt greifen auf das Heizölgeschäft über. Wie man an unserem Preis-Chart sehen kann, bleibt die Gegenbewegung etwas niedrig. Dennoch entfernen sich die aktuellen Heizölpreise weiter von ihrem Höchststand. Heute könnten die Preise noch etwas nachgeben, doch im Verlauf der Woche ist ein Anstieg wieder wahrscheinlich. Zum einen führen verstärkte Lockdown-Verordnungen in Deutschland zu mehr Heizverhalten bei kaltem Wetter. Zum anderen dürften sich die Ölpreise wieder erholen. Trotz einer geringeren Nachfrage bleibt die Versorgungssituation angespannt. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 92 und 101 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach unten.

Die Ölpreise haben im Handelsverlauf am Freitag weiter nachgegeben und notierten erneut auf einem Monatstief. Heute früh notieren die Ölpreise wieder im Minus. Auf dem Ölmarkt bleibt das beherrschende Thema aktuell die Frage, ob die USA, China und andere führende Industrienationen einen Teil ihrer strategischen Ölreserven freigeben könnten. Neu hinzugekommen sind deutliche Sorgen vor einer weiteren Belastung der Corona-Pandemie. Immer mehr Länder verhängen Lockdowns und Einschränkungen, um die wachsenden Inzidenzzahlen auszubremsen. Belasten tut auch der deutlich stärker gewordene US-Dollar. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 78,50 $ / Barrel (- 3,45 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis weiter sinken.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht mehr unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Unter diesen Rahmenbedingungen empfehlen wir aktuell mit dem Kauf von Heizöl zu warten. Im Frühjahr könnten die Heizölpreise sinken. Achtung: Aktuell nehmen die Lieferfristen deutlich zu.

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