Heizölpreise geben leicht nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Trotz weiterhin attraktiven Heizölpreisen, muss mit dem Blick auf die Entwicklung am heimischen Heizölmarkt von einem Nachfragerückgang auf ein Jahreszeit typischen Niveau gesprochen werden, das in keiner Form mit der regelrechten Bestellwelle aus den Rekordmonaten März und April zu vergleichen ist. Auch wenn eine heutige Bestellung mit dem Minus von 0,6 Cent/Liter zu nochmals günstigeren Konditionen angeboten werden kann, gehen wir nicht von einem merklichen Nachfrage-Plus aus. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet zum Start in die heutige Wochenmitte 51,07 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,2 bis 0,4 Cent/Liter am wenigsten in Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Bremen und Hessen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 0,7 und 0,9 Cent/Liter in Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen zu verzeichnen. Als Ausnahmen müssen heute Rheinland-Pfalz und das Saarland genannt werden, da hier der Heizölpreis um 0,1 Cent/Liter stieg.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Auch wenn die Heizölnachfrage zuletzt deutlich rückläufig war, könnte der nächste Ansturm bereits vorprogrammiert sein. Anders als bei den Bestellwellen im März und April, sollte der Fokus der Verbraucher jedoch nicht ausschließlich auf dem Heizölpreis liegen, sondern auch auf die vergleichsweise langen Lieferzeiten. Verbraucher die mit ihrer Bestellung bis nach den 31.12. warten, könnten gleich doppelt „bestraft“ werden. Denn neben der bis Ende des Jahres begrenzten Laufzeit der Steuersenkung, droht im Januar 2021 die CO2-Steuer, die den Heizölpreis um ca. sieben Cent je Liter verteuern wird.

Die Rohölpreise konnten auch am gestrigen Dienstag von der guten Stimmung an den internationalen Finanzmärkten profitieren und stiegen zwischenzeitlich auf dreimonatige Höchststände. Die zuletzt nahezu konstant steigenden Notierungen sind auf gleich mehrere preisstützende Effekte zurückzuführen, wobei die aktuellen Konjunkturdaten aus den USA und der Eurozone am meisten Einfluss hatten. Darüber hinaus erhalten die Preise auftrieb durch die Hoffnung auf eine Nachfragesteigerung nach Öl und Benzin. Gefahr droht jedoch weiterhin durch den sich zuletzt wieder schneller ausbreitende Corona-Virus.

Während es bei den Rohölpreisen in den letzten Wochen zu einer fast ununterbrochenen Erholungstour gekommen ist, befindet sich die Heizölpreise seit Anfang Juni in der Seitwärtsbewegung. In Anbetracht der weiterhin attraktiven Heizölpreise und der bereits zuvor beschriebenen Umstände bzgl. der langen Lieferfristen, empfehlen wir eine zeitnahe Heizölbe- stellung in Erwägung zu ziehen. Gerne informieren wir Sie zukünftig auch in unserem Newsletter über die aktuelle Entwicklung am Heizölmarkt und weisen auf gute Kaufzeitpunkte, sowie besondere Angebote hin.

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