Heizölpreise gaben weiter nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den Preisrückgängen der vergangenen Tage, haben die Heizölpreise auch auf den heutigen Dienstag weiter nachgegeben. Im bundesweiten Durchschnitt war ein Rückgang von 0,7 Cent/Liter zu verzeichnen, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 71,54 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren auch heute wieder in allen Bundesländern flächendeckende Preisrückgänge zu verzeichnen, die zumeist auch deutlich ausfielen. So gingen die Heizölpreise in um Brandenburg, Berlin, Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen um deutliche 0,9 bis 1,3 Cent/Liter zurück. Am wenigsten gaben Heizölpreise mit knapp 0,4 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein nach.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Ankündigung von OPEC-Leader Saudi-Arabien und Russland, die seit eineinhalb Jahren bestehende Förderkürzung zu lockern, umso das Angebot auf dem Weltölmarkt zu erhöhen, hat vorerst zu einem Ende des seit drei Monaten anhaltenden Höhenflugs der Ölpreise geführt. Nun wurde bekannt, dass Saudi-Arabien seine Ölförderung im Mai bereits auf den höchsten Stand seit einem halben Jahr angehoben hat, was die Ölpreise unter Druck setzte.

Ob es bei der kommenden OPEC-Sitzung am 22. Juni zu einem Beschluss kommt, der spürbare Lockerungen der aktuellen Förderobergrenzen vorsieht, bleibt weiterhin fraglich. Viele Marktbeobachter halten es zurzeit für wahrscheinlicher, dass die OPEC keinen Schritt unternehmen wird, der die Ölnotierungen deutlich fallen lässt. Das Ölkartell könnte höchstens dafür sorgen, dass sich die Ölpreise auf dem aktuellen Stand stabilisieren.

In den letzten drei Jahren waren die Heizölpreise im Juni/Juli stets gesunken und mit etwas Glück könnte es auch in diesem Sommer zu Preisrückgängen am Ölmarkt kommen. Allerdings sieht es aktuell eher nach recht stabilen Preisen aus. Das Risiko für eine deutlich teurer werdende Heizölbestellung ist zuletzt jedoch gesunken, was auch den Handlungsdruck für Heizölverbraucher verringert.

Besonders in den verbrauchsarmen Sommermonaten können sich Heizölkunden daher einfach mal zurücklehnen und zumindest die Entwicklungen bis zum anstehenden OPEC-Meeting abwarten.

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