Heizölpreise gaben kräftig nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach dem Treffen der mächtigsten Staatsoberhäupter beim G20-Gipfel am Wochenende in Japan und dem mehrmals verschobenen OPEC – Treffen in Wien, kehrt nach kurzfristigen Preissprüngen als Reaktion auf unterschiedliche Meldungen etwas Ruhe an den Börsen ein. Aktuell werden die tendenziell preistützenden Nachrichten vom Ölmarkt durch die US-Handelskonflikte überlagert, was die Börsenstimmung eintrübt und die Ölpreise fallen lässt. Dementsprechend ist es zur Wochenmitte auch am heimischen Heizölmarkt zu einem kräftigen Preisrückgang von 1,8 Cent/Liter gekommen ist. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit im bundesweiten Durchschnitt aktuell 66,68 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit Preisrückgängen in allen Bundesländern, die überwiegend auch eine ähnliche Größenordnung hatten. Mit 2,0 bis 2,4 Cent/Liter waren die stärksten Preisnachlässe zum heutigen Mittwoch in Bayern, Hessen und im Saarland zu verzeichnen. Die geringsten Preisrückgänge entfielen hingegen mit 1,6 bis 1,7 Cent/Liter auf Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Während am Wochenende und auch zum Start in die neue Woche große Ereignisse ihre Schatten vorauswarfen, zeigten die Ergebnisse deutlich weniger Auswirkungen an den Ölnotierungen, als einige Marktteilnehmer erwartet hatten. Die am Montag vorhandene euphorisierten Stimmung an den Börsen, die teilweise zu deutlichen Kursaufschlägen führte, lies bereits am Folgetag wieder nach, sodass die erzielten Gewinne genauso schnell abgegeben wurden, wie sie zuvor erzielt wurden.

Die Verlängerung der Fördermengenkürzung durch die OPEC wirkte sich kaum aus, weil zuvor bereits alle Marktteilnehmer mit dieser Entscheidung gerechnet hatten und weil die beiden einflussreichen Staaten Russland und Saudi-Arabien bereits auf dem G20-Gipfel eine weitere Förderbegrenzung verkündetet hatten. Nach der Annäherung zu China auf dem G20-Gipfel, sorgt die USA nun durch eine Liste mit milliardenschweren Sonderzöllen auf europäische Exporte, für neues Streitpotenzial mit der Europäischen Union. Insgesamt belasten die zahlreichen US-Handelskonflikte das Weltwirtschaftswachstum, was die Nachfrage nach Rohöl dämpfen könnte und das riskante Handelsprodukt Erdöl weniger attraktiv macht.

Die unerwartet geringen Auswirkungen der preisstützenden Faktoren haben zur Folge, dass Heizölverbraucher momentan etwas gelassener auf den Heizölmarkt schauen können. Trotzdem raten wir dazu, die Heizölpreise im Auge zu behalten, damit man nicht von steigenden Preisen überrascht wird, die sich z.B. durch die Beilegung von Handelskonflikten oder einer Eskalation im Iran ergeben könnten. Unterstützen sollen Sie dabei unsere täglichen News-Beiträge und über besondere Angebote und gute Kaufzeitpunkte informieren wir Sie zudem gerne über unseren Newsletter.

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