Heizölpreise gaben etwas nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch wenn noch keine offiziellen Ergebnisse des OPEC-Treffens veröffentlicht wurden, reagierte der Markt gestern auf die Nachricht über die Verlängerung der Fördermengenkürzung kurzfristig mit kräftigen Preissteigerungen. Die Gewinne wurden jedoch bis zum Ende des Handelstages wieder abgegeben. Somit startete der heutige Dienstag mit einem Preisrückgang von 0,4 Cent/Liter im bundesweiten Durchschnitt, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 68,47 €uro/100 Liter kostet.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen waren heute überwiegend Preisrückgänge in fast allen Bundesländern feststellbar. Die Ausnahmen bildeten Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen, wo Preisanstiege zwischen 0,2 und 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen waren. In allen anderen Bundesländern gingen die Heizölpreise zwischen 0,5 und 1,0 Cent/Liter zurück. Dabei entfielen die kräftigsten Preisnachlässe auf Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Bereits vor dem gestrigen Treffen der OPEC - Staaten, kam es am Wochenende beim G20 – Gipfel in Japan zum Aufeinandertreffen der mächtigsten Staatsoberhäupter. Die Aufnahme von Gesprächen zwischen US-Präsident Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi, erhöhen zumindest die Chance auf eine Einigung im seit Monaten anhaltenden Handelsstreit. Es bleibt jedoch festzuhalten, dass aktuell eher von einer Annäherung, als von einer gemeinsamen Lösung gesprochen werden muss.

Die Marktteilnehmer warteten am gestrigen Montag lange Zeit vergebens auf die Bekanntgabe von Ergebnissen des Treffens des OPEC – Verbundes, die unmittelbar Einfluss auf die kurzfristige Entwicklung der Ölnotierungen haben werden. Eine inoffizielle Nachricht über die Verlängerung der Fördermengenkürzung führte zwischenzeitlich zu teilweise kräftige Preissteigerungen, deren Gewinne jedoch bis zum Ende des Handelstages wieder abgegeben wurden.

Auch wenn die OPEC die gestrige Nachricht über die Verlängerung der Fördermengenkürzung noch nicht kommentiert hat, wurde die Erwartung der Marktteilnehmer zumindest tendenziell bestätigt. Die Mitteilungen von einer für heute erwarteten, offiziellen Bekanntgabe seitens der OPEC, in Kombination mit der vorübergehenden Annäherung im Handelsstreit der USA und China, werden als preisstützende Faktoren eingeschätzt, sodass die Aussichten weiterhin auf steigende Heizölpreise hindeuten. Solange die Heizölpreise unter 70 Cent/Liter liegen, kann von einem guten Zeitpunkt für eine Heizölkauf gesprochen werden.

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