Heizölpreise gaben erneut deutlich nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

In der letzten Woche kannten die heimischen Heizölpreise nur die Richtung nach oben, sodass sie sich immer weiter vom absoluten Jahres-Tief von vor gut vier Wochen entfernten. Die Entwicklung der Heizölpreise seit Anfang dieser Woche ist aus Verbrauchersicht daher wesentlich erfreulicher. Im bundesweiten Durschnitt bewegt sich der Heizölpreis auch heute wieder deutlich abwärts, sodass erneut ein Minus von 0,6 Cent/Liter feststellbar ist. Bei einer Bestellung von 2.000 Litern Heizöl liegt der Heizölpreis am frühen Mittwochmorgen bei 66,39 €uro/100 Liter.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Mit einem Minus zwischen 0,8 – 0,9 Cent/Liter gingen die Heizölpreise dabei am deutlichsten in Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zurück. Die geringsten Preisrückgänge waren am Morgen mit 0,4 – 0,5 Cent/Liter in Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und in Thüringen feststellbar.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Da das Ende des Sommers nun auch kalendarisch zum Greifen nahe ist, lässt sich für die aktuelle Jahreszeit ein erstes Resümee ziehen. Die aus Verbrauchersicht glückliche Entwicklung der Heizölpreise hat dazu geführt, dass innerhalb der Heizöl-Branche aufgrund der Zahlen von einem Rekordsommer gesprochen wird. Nachdem es zuletzt bei den Anfragen und Bestellungen etwas ruhiger wurde, zieht die Anfrage zum einem aufgrund von anhaltend niedriger Heizölpreise, zum anderen erfahrungsgemäß auch saisonal besingt wieder merklich an.

Nachdem es zwischenzeitlich ruhig im Handelsstreit zwischen den beiden Wirtschaftsmächten China und USA geworden ist, schwenkt der Fokus der Marktteilnehmer an den internationalen Finanzmärkten jüngst wieder verstärkt auf den Konflikt. Am Wochenende sind gegenseitig neue Strafzölle in Kraft getreten, jedoch teilte der US-Präsident Trump fast zeitgleich mit, dass er auf eine zeitnahe Lösung im Handelsstreit mit China setzt. Sollten sich beide Seiten auf einen gemeinsamen Termin verständigen, könnten die Verhandlungen noch in diesem Monat fortgesetzt werden.

Viele Heizölverbraucher haben die attraktive Heizölpreise bereits für eine frühzeitige Heizölbevorratung genutzt und den Tank für die bevorstehenden kalten Jahreszeiten vollgefüllt. Da seit Mitte letzten Monats tendenziell eine Seitwärtsbewegung zu erkennen ist, befinden sich eine Vielzahl von Verbrauchern jedoch anhaltend in einer „Habachtstellung“, wie der jüngste Anstieg bei den Anfragen zeigt. Heizölverbraucher können zurzeit auf weiter sinkende Preise spekulieren, denn die anhaltenden Konjunktursorgen lassen am Ölmarkt keine massiven Preisausbrüche nach oben erwarten.

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