Heizölpreise gaben ein weiteres Stück nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nachdem sich die Heizölpreise gestern stabilisiert hatten, war auf den heutigen Donnerstag doch noch ein weiterer Preisrücksetzer zu verzeichnen. Ein erneuter Einbruch der Ölpreise bei einem gleichzeitig sinkenden Dollarkurs sorgte hierzulande für fallende Heizölpreise. So gaben die Preise für Heizöl heute Morgen im bundesweiten Durchschnitt um gut 1,0 Cent/Liter nach, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 74,59 €uro/100 Liter kostet.

Damit sind die Heizölpreise nun im zurückliegenden Monat um sehr kräftige 21 Cent/Liter bzw. gut 22 Prozent gesunken und stehen aktuell auf dem tiefsten Stand seit drei Monaten. Der Spielraum für weitere Preisrückgänge wird jedoch immer kleiner, so dass sich derzeit ein baldiges Ende der Abwärtskorrektur abzuzeichnen scheint. Somit hat sich aktuell nicht nur der beste Kaufzeitpunkt der vergangenen drei Monate eingestellt, sondern auch mit Blick in die Zukunft, kann man zurzeit von einem empfehlenswerten Zeitpunkt für eine Heizölbestellung sprechen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute wieder ein differenziertes Bild. Überraschenderweise zogen die Heizölpreise im Norden Deutschlands an. Dabei entfiel der mit Abstand kräftigste Preisanstieg auf Schleswig-Holstein, gefolgt von Hamburg und Bremen. Die deutlichsten Preisrückgänge konnten hingegen mit spürbaren 1,5 bis 2,0 Cent/Liter in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland festgestellt werden.

 

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Rohölsorte-BRENT zum Wochenstart unter 60 Dollar/Barrel gefallen war, setzte an den Börsen zunächst eine Gegenbewegung ein, bevor die Ölpreise dann gestern wieder deutlich zurückgingen. Die kommenden Tage werden nun zeigen, ob sich die 60-Dollar-Marke als Widerstandlinie herausstellt, die nicht nachhaltig unterschritten wird, oder ob der Ölpreisverfall weitergeht. Wichtige Impulse für den Ölmarkt werden in der kommenden Woche vom G20-Gipfel und dem OPEC-Meeting kommen. Es bleibt spannend, auch wenn die Spielräume für weitere Preisrückgänge am Weltölmarkt eher begrenzt scheinen.

Am Binnenmarkt ist derweil keine weitere Verbesserung bei den Transportproblemen in Sicht. Insgesamt hat sich der Heizölhandel in den vergangenen Wochen so gut wie möglich auf die aktuelle Logistiksituation eingestellt und einen Großteil der Transportaufschläge zurückgenommen. Zwar weisen die Heizölpreise in manchen Regionen immer noch ein großes Abwärtspotential auf, doch dieses wird sich wohl bis ins nächste Jahr hinein, aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers entlang des Rheins und fehlenden günstigen Transportalternativen, vorerst nicht weiter heben lassen.

Heizölverbraucher, die mit ihrem Heizölvorrat noch bis zum Ende des Winters auskommen, können zurzeit zwar auf sinkende Heizölpreise spekulieren, sollten dann aber die Entwicklungen am Ölmarkt eng verfolgen. Denn wer weiß schon was in den kommenden drei bis vier Monaten am hochspekulativen Ölmarkt passieren wird. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden die Ölpreise, nach ihrem jüngsten rasanten Preissturz, in diesem Zeitraum eher steigen als fallen. Dies könnte dazu führen, dass eine Rücknahme der aktuellen Logistikaufschläge im Binnenmarkt durch steigende Ölpreise egalisiert wird.

Insgesamt finden Heizölverbraucher daher zurzeit einen guten Bestellzeitpunkt vor. Nach der jüngsten Abwärtskorrektur am Heizölmarkt von über 22 Prozent, sind bis zum Jahresende kaum noch Spielräume für weitere Preisrückgänge vorhanden. Vor allem Kunden, die in den kommenden kalten Monaten noch Heizöl benötigen, empfehlen wir jetzt den aktuellen Preiseinbruch für eine Heizölbestellung zu nutzen und sich für den Winter Ruhe zu verschaffen. In dem Zusammenhang sollte auch bedacht werden, dass für kürzere Lieferfristen teilweise hohe Preisaufschläge gezahlt werden müssen, die einen möglichen Preisrückgang wettmachen können.

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