Heizölpreise gaben auf Freitag nach | Heizöl-News vom

um 08:00 Uhr von tanke-günstig Redaktion

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Zum ersten Mal zwei Wochen haben die Heizölpreise bereits zum Tagesbeginn mal wieder spürbar nachgegeben. So gingen die Preise für Heizöl auf den heutigen Freitag im bundesweiten Durchschnitt um 0,5 Cent/Liter zurück. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 64,76 €uro/100 Liter. Damit entfernen sich die Heizölpreise erstmal wieder von ihrem Zweieinhalb-Jahres-Hoch und sinken auf ein Zwei-Wochen-Tief.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung waren heute in fast allen Bundesländern spürbare Preisrückgänge zu verzeichnen. Lediglich in Baden-Württemberg und Bayern, wo die Heizölpreise bereits gestern gesunken waren, bewegten sich die Preise heute nicht weiter nach unten. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisrückgänge zwischen 0,5 und 1,0 Cent/Liter. Dabei entfielen die kräftigsten Preisnachlässe am Freitagmorgen auf Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Trotz der recht ausgeglichen Daten- und Nachrichtenlage auf dem Weltölmarkt, wurden die Ölpreise im März deutlich nach oben gehandelt. Gestützt durch geopolitische Risiken im Nahen Osten und einem hinter den Erwartungen bleibenden US-Ölmarkt, spekulierten Händler auf steigende Ölpreise und hievten die Ölsorte BRENT zeitweise über  die 70-Dollar-Marke.

Nach dem Überspringen diese Marke setzte zwar eine erste Preiskorrektur ein, diese kam jedoch nicht auf dem heimischen Heizölmarkt an, weil der €uro gleichzeitig kräftig an Wert gegen die weltweite Ölwährung Dollar verloren hat. Zudem bewegten sich die, für die Heizölpreise relevanten Gasölnotierungen weniger stark als die Ölpreise. Unterm Strich blieben die Vorgaben für die Heizölpreise somit weitestgehend stabil.

Dennoch weisen die Rohöl- und Heizölpreise derzeit Potential für Preisrückgänge auf. Einerseits scheint der jüngste Anstieg der Ölpreise übertrieben ausgefallen zu sein, so dass es im April zu Gewinnmitnahmen und fallenden Preisen kommen könnte. Dafür müssten allerdings deutlichere Wachstumssignale vom US-Ölmarkt kommen. Zudem ist der Handelskonflikts zwischen den USA und China nicht vom Tisch, so dass sich auch hieraus ein Rückgang der Ölpreise ergeben könnte.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten und auf fallende Heizölpreise zu setzen. Zwar ist dies zurzeit auch mit einer gewissen Risikobereitschaft verbunden, dennoch schätzen wir die Chance auf eine weitere Preiskorrektur nach unten zurzeit etwas höher ein als das Risiko auf steigende Rohöl- und Heizölpreise.

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