Heizölpreise gaben am Wochenende nach

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Der bekannte Spruch „wie gewonnen, so zerronnen“, lässt sich am frühen Montagmorgen auch auf den Heizölpreis beziehen. Am Wochenende gaben die Heizölpreise, nach dem deutlichen Plus der letzter Woche, deutlich nach und auch zum Start in die neue Woche hält sich das Minus. Die Preise sinken im frühen Handel um 0,6 Cent/Liter, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl 67,75 €uro/100 Liter kostet. Analysten äußern sich zurückhaltend, schließen einen Umschwung zu steigenden Preisen im Laufe des Tages jedoch nicht aus.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in fast allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,4 bis 0,6 Cent/Liter am wenigsten in Brandenburg, Hessen, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen mit 1,4 bzw. 1,5 Cent/Liter in Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu verzeichnen. Als Ausnahme muss Nordrhein-Westfalen genannt werden, da hier die Preise um 0,5 Cent/Liter gestiegen sind.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem es zum Ende der vergangenen Woche zu einer deutlichen Aufwärtsbewegung bei den Heizölpreisen gekommen ist, spekulierten einige Marktbeobachter mit einer zeitnahen Gegenreaktion des Marktes. In der Regel tritt diese Reaktion mit einer nur leichten Verzögerung, zumeist innerhalb von ein bis zwei Werktagen auf. So auch im aktuellen Fall, da die Heizölpreise über das Wochenende nachgaben. Der Ölmarkt ist und bleibt sehr variabel, sodass sich Heizölverbraucher nicht immer auf eine zeitnahe Gegenreaktion des Marktes verlassen sollten.

Die Preisentwicklung der Ölnotierungen der letzten Woche an den internationalen Finanzmärkten, kann rückblickend mit einer Achterbahnfahrt verglichen werden. Nachdem zum Wochenstart die Preise beider Rohölsorten aufgrund von mehrerer preisdrückende Faktoren zunächst deutlich sanken, wurde zur Wochenmitte ein Vier-Wochen-Tief erreicht. Doch das absolute Tief der beiden Rohölsorten hielt nicht lange Stand, da am Donnerstag die gesamten Verluste, durch einen unerwarteten Preissprung von über 3,5 Prozent bei den Ölnotierungen, ausgeglichen wurden.

Aufgrund der jüngsten Entwicklungen der Heizölpreise, wird die Suche nach einer günstigen Kaufgelegenheit zur Heizölbevorratung wieder schwieriger. Die immer weiter sinkenden Außentemperaturen, in Kombination mit der aktuellen Aufwärtsbewegung der Ölnotierungen an den Finanzmärkten, bestärkt uns an unserer Empfehlung festzuhalten, einen zeitnahen Heizölkauf in Betracht zu ziehen. Die Vorgaben des Ölmarktes und die aktuellen Aussichten sprechen tendenziell für steigende Heizölpreise.

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