Heizölpreise erneut leicht im Minus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Mittwoch war erneut ein leichter Rückgang der Heizölpreise zu verzeichnen. Dieser könnte allerdings, aufgrund der schlechteren Vorgaben vom Rohölmarkt, im weiteren Tagesverlauf schon wieder zurückgenommen werden. Dennoch gaben die Heizölpreise im bundesweiten Durchschnitt zunächst um weitere 0,2 Cent/Liter nach. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit aktuell 71,25 €uro/100 Liter und liegt somit noch rund 3,5 Prozent unter dem aktuellen Jahreshöchststand.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung war heute nur in Nordrhein-Westfalen ein Preisanstieg in Höhe von gut 0,3 Cent/Liter feststellbar. In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein verharrten die Heizölpreise auf dem Vortagesniveau und in allen anderen Bundesländern waren Preisrückgänge zu verzeichnen. Dabei entfielen die deutlichsten Preisnachlässe mit 0,9 Cent/Liter auf Brandenburg und Berlin, gefolgt von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, wo die Heizölpreise um 0,5 bis 0,6 Cent/Liter nachgaben.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Aktuelle und zu erwartende Produktionsausfälle in zahlreichen Ölförderländern, sowie ein hinter den Erwartungen bleibender US-Ölmarkt und die Forderung von US-Präsident Trump, dass alle Länder ihre Ölimporte aus dem Iran bis November dieses Jahres vollständig einzustellen sollen, haben die Erhöhung der OPEC-Ölförderung verpuffen lassen.

Die Angebotslage auf dem Weltölmarkt spitzt sich somit zurzeit weiter zu, weshalb die Ölpreise schon bald über die 80-Dollar-Marke steigen könnten. Erst recht, wenn die Erdöleinfuhren aus dem Iran vollständigen gestoppt werden sollten, droht dem Ölmarkt zum Jahresende eine deutliche Unterversorgung, was die Ölpreise zum Winter auf neue Langzeithöchststände klettern lassen könnte.

Bei der jetzigen Marktlage müssen sich Heizölverbraucher daher wohl darauf einstellen, dass die Heizölpreise in der zweiten Jahreshälfte zulegen werden. Auch wenn sich die Preise zum Julibeginn zunächst stabilisiert haben, so bleibt die Stimmung am Ölmarkt bullisch und es muss befürchtet werden, dass es im Sommer zu einem anhaltenden Aufwärtstrend kommt.

Unsere Empfehlung lautet daher besser jetzt Heizöl zu kaufen als später. Noch stehen die Heizölpreise knapp unter dem aktuellen Langzeithoch von Ende Mai, doch vor dem Hintergrund, dass die Risiken auf steigende Rohöl- und Heizölpreise nun deutlich gestiegen sind, könnte sich dies bald ändern. Verbraucher sollten daher die Gelegenheit für eine frühzeitige Heizölbevorratung nutzen.

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