Heizölpreise erneut gestiegen

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Donnerstag haben die Heizölpreise erneut zugelegt. Zwar haben sich die Vorgaben vom Rohölmarkt heute kaum verändert, dafür wurden die Preiserhöhungen der Vortage nun auch bei den tanke-günstig Partnerhändlern nachgeholt. Im bundesweiten Durchschnitt kletterten die Heizölpreise heute um spürbare 0,8 Cent/Liter, so dass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen 67,13 €uro/100 Liter kostet.

Auch bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen mussten heute flächendeckende Preiserhöhungen in allen Bundesländern festgestellt werden. Mit 1,2 bis 1,3 Cent/Liter waren die deutlichsten Preisanstiege in Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu verzeichnen. Die geringsten Preiserhöhungen entfielen hingegen mit 0,2 bis 0,4 Cent/Liter auf Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Am gestrigen Handelstag hatte der kräftige Einbruch bei den US-Öllagerbeständen dafür gesorgt, dass die Rohölpreise zwischenzeitlich deutlich zulegten. Allerdings hielt dieses Zwischenhoch nur für kurze Zeit, denn dann besannen sich Händler wieder der Konjunktursorgen und der allgemein eingetrübten Stimmung an den Börsen, was die Ölpreise wieder ebenso deutlich fallen ließ. Unterm Strich veränderten sich die Ölnotierungen somit kaum, was als weiteres Anzeichen dafür gewertet werden könnte, dass es die Ölpreise wohl schwer haben werden, in nächster Zeit aus ihrem derzeitigen Kurstief rauszukommen.

Dennoch ist das Risiko für steigende Rohöl- und Heizölpreise mit dem gestrigen Tag gestiegen. Immerhin sind die Öllagerbestände in der größten Volkswirtschaft der Welt, die am Ölmarkt stets als Indikator für das Angebots-Nachfrage-Verhältnis herangezogen werden, innerhalb von 10 Wochen um gut 50 Mio. Barrel gesunken und somit auf den tiefsten Stand des aktuellen Jahres gefallen. Zudem sind die wichtigsten Notenbanken zu einer ultralockeren Geldpolitik zurückgekehrt, um die Weltkonjunktur zu stützen. Dennoch bleiben die Konjunktursorgen, aufgrund von Handelskonflikten, Brexit und politischen Unsicherheiten, allgegenwärtig, was die Preise am Ölmarkt tief hält.

Bei der aktuellen Marktlage können Heizölverbraucher daher gerne auch mal spekulieren. Zumindest erscheint das Risiko stark steigender Heizölpreise zurzeit nicht größer zu sein als die Chance auf weiter sinkende Preise. Wer jedoch zurzeit Heizöl benötigt oder jetzt schon einen frühzeitigen Heizölkauf für den kommenden Winter vornehmen möchte, der macht bei den aktuellen Heizölpreisen bestimmt keinen Fehler. Denn insgesamt ist das derzeitige Preislevel sehr attraktiv, liegt deutlich unter dem Jahresdurchschnitt und wir gehen zudem weiterhin davon aus, dass die Heizölpreise zum Jahresende anziehen werden.

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