Heizölpreise erneut etwas günstiger – Ölpreise geben nach | Heizöl-News vom 11.1.22

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Dienstag früh erneut etwas günstiger in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir den Bundesländern unterschiedliche Entwicklungen nach oben und unten. In einigen Regionen hat sich der Heizölpreis kaum verändert oder ist sogar gestiegen. Am günstigsten ist Heizöl aktuell in Hamburg. Am teuersten bleibt der Heizölkauf im Saarland. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 93,17 €uro / 100 Liter. Das sind - 0,16 €uro weniger als Montag früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach unten.

In den Bundesländern hat sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen -0,59 €uro (Bayern) und + 0,18 €uro (Berlin) je 100 Liter bewegt. Veränderungen beim regionalen Heizölpreis gestalten sich in der Übersicht wie folgt: Brandenburg (+ 0,06 €uro), Berlin (+ 0,18 €uro), Baden-Württemberg (- 0,40 €uro), Bayern (- 0,59 €uro), Bremen (+ 0,00 €uro), Hessen (+ 0,21 €uro), Hamburg (+ 0,00 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 0,09 €uro), Niedersachsen (+ 0,00 €uro), Nordrhein-Westfalen (- 0,29 €uro), Rheinland-Pfalz (- 0,45 €uro), Schleswig-Holstein (+ 0,00 €uro), Saarland (- 0,48 €uro), Sachsen (- 0,06 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 0,06 €uro) und Thüringen (- 0,06 €uro).

Aufgrund der vergleichsweise hohen Heizölpreise raten wir aktuell zum Abwarten beim Heizölkauf. Wie erwartet sind die Heizölpreise bis zum Ende des Jahres angestiegen und haben zum Jahreswechsel einen Höhepunkt erreicht. Aktuell sind die Heizölpreise zwar stark gesunken, notieren aber weiterhin vergleichsweise sehr hoch. Wir gehen davon aus, dass sich die Heizölpreise bis zum Frühjahr weiter erholen werden. Deshalb kann sich abwarten lohnen. Sollten Sie Heizöl kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis etwas günstiger werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise starten in den Dienstag mit leicht günstigeren Preisen in den Handelstag. Allerdings zeigt sich in der regionalen Betrachtung, dass sich vielerorts die Heizölpreise leicht erhöht haben. Deshalb darf der Eindruck durch den aktuellen Preis-Chart nicht komplett trüben. Eine regionale Betrachtung ist wichtig, da sich eine klare Tendenz nicht ableiten lässt. Aus unserer Sicht hält die Preiskorrektur weiter an, da die Ölpreise sich ebenfalls nur wenig bewegt haben. Die wirklichen Ausmaße der Erhöhung der CO₂-Steuer und der neuen THG-Quotierungen (die nur indirekt einen Einfluss haben, wegen Transport und Logistik) lassen sich erst langsam festmachen. Die Nachfrage ist unterdessen weiterhin auf einem niedrigeren Niveau. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 91 und 97 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach unten.

Die Ölpreise haben im Verlauf des gestrigen Handelstages etwas nachgegeben und starten auch heute früh auf einem niedrigeren Niveau. Auf dem Ölmarkt haben zuletzt die Angebotssorgen etwas weiter abgenommen. Die Lage in Kasachstan scheint sich zu beruhigen und die Produktion wieder anzufahren. Das Thema Corona bleibt weiterhin im Fokus der Anleger. Nachdem zuletzt die Infektionszahlen immer wieder zu Lockdowns und Einschränkungen in der Mobilität geführt haben, gibt es auch jetzt auch deutliche Einschränkungen in der Reisefreiheit. Der Blick richtet sich heute Nachmittag auf die API-Daten. Es wird mit weiteren Abbauten bei Rohöl gerechnet, allerdings auch mit deutlichen Aufbauten bei Mitteldestillaten und Benzin. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 81,25 $ / Barrel (- 0,70 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis etwas steigen.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Allerdings empfehlen wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen noch auf den schnellen Kauf von Heizöl zu verzichten. Abwarten bis ins Frühjahr könnte sich lohnen.

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