Heizölpreise erneut deutlich im Minus | Aktuelle Heizöl-News vom 13.11.2020

um 08:08 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch wenn der Blick auf den Kalender heute Morgen Freitag den 13. präsentiert, kann in Bezug auf die Entwicklung der Heizölpreise nicht von Pech gesprochen werden. Denn nach zuletzt deutlich steigenden Heizölpreisen, folgt zum Start in den heutigen Wochenausklang mit einem Minus von 1,2 Cent/Liter bereits der zweite Tag mit deutlich sinkenden Heizölpreisen. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet somit 48,34 €uro/100 Liter. Den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte nach zu urteilen, sollten im Laufe des Handelstages weitere deutliche Preisbewegungen ausbleiben.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein einheitliches Bild mit flächendeckenden Preisrückgängen in allen Bundesländern. Dabei sanken die Heizölpreise mit 0,5 bis 1,1 Cent/Liter am wenigsten in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Die kräftigsten Preisrückgänge waren hingegen zwischen 1,6 und 1,9 Cent/Liter in Berlin, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen. Mit Ausnahme von Bremen, dem Saarland und Thüringen befinden sich die Heizölpreise in allen Bundesländern wieder unter 50 €uro/100 Liter.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Entwicklung der Heizölpreise wurde in den letzten Tagen am deutlichsten von den Vorgaben der internationalen Finanzmärkte und deren Auswirkungen auf den Rohölmarkt beeinflusst. Bereits in der Vorwoche hat sich am heimischen Heizölmarkt eine Aufwärtsbewegung angedeutet, dass diese die Heizölpreise jedoch innerhalb weniger Tage bis auf das Preisniveau von Anfang Juli steigen lassen würde, haben wohl nur die wenigsten Marktteilnehmer erwartet. Aus Verbrauchersicht kann dennoch positiv festgestellt werden, dass ein Teil des Preissprungs zuletzt wieder abgegeben wurde.

Der heutige Freitag gibt uns die Möglichkeit auf die Preisentwicklung der zurückliegenden Woche zurück- zublicken und resümierend kann festgestellt werden, dass sie einer Berg- und Talfahrt glich. Nachdem die internationalen Finanzmärkte und auch die Rohölpreise bis gestern entscheidend sowohl vom Wahlausganges in den USA, als auch durch den Durchbruch bei der Suche nach einem Corona-Impfstoff geprägt wurden, kam es gestern zu einer Gegenbewegung mit sinkenden Preisen. Zurückzu- führen sind die aktuellen Preisrückgänge auf unerwartet kräftig gestiegenen US-Rohöllager- beständen. Analysten sind zuvor von deutlich sinkenden Beständen ausgegangen.

Auch wenn das Niedrigpreis-Niveau von Ende Oktober aufgrund der jüngsten Preissteigerungen in weite Ferne gerückt ist, nehmen viele Heizölverbraucher die aktuelle Preisentwicklung zum Anlass um nochmal eine Heizölbestellung auszulösen. Verbrauchern, die das bestellte Heizöl noch in diesem Jahr geliefert haben möchten, empfehlen wir auf die Lieferfristen zu achten und diese im Bestellprozess ggf. zu verkürzen. Aufgrund der zuletzt gestiegenen Nachfrage kommt in immer mehr Regionen zu längeren Lieferzeiten, die bereits jetzt bis in den Januar andauern können.

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