Heizölpreise entfernen sich leicht von Vier-Jahres-Tief | Aktuelle Heizöl-News vom 01.09.2020

um 08:17 Uhr von Benjamin Stelse

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auch wenn bis zum Jahresende noch vier Monate vor uns liegen, so sollten Verbraucher bereits jetzt beachten, dass die Kombination aus nur 16 Prozent Mehrwertsteuer und keiner CO2-Abgabe nur für Lieferungen bis zum Jahresende gilt. Zum Start in den heutigen Dienstag müssen sich Verbraucher auf einen weiteren Preisanstieg von 0,2 Cent/Liter einstellen, sodass eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl am Morgen zunächst 47,11 €uro/100 Liter kostet. Den Vorgaben der Finanzmärkte nach zu urteilen, sollte es jedoch im Tagesverlauf zu einer Gegenbewegung mit wieder leicht sinkenden Heizölpreisen kommen.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich im frühen Handel ein differenziertes Bild. In sieben Bundesländern waren heute Morgen Preisrückgänge zu verzeichnen und in den anderen neun Bundesländern legte der Heizölpreis leicht zu bzw. blieb unverändert. Mit 0,3 bis 0,4 Cent/Liter konnten die kräftigsten Preisnachlässe in Bayern und Baden-Württemberg festgestellt werden. Deutliche Preiserhöhungen zwischen 0,5 und 1,2 Cent/Liter waren am Dienstagmorgen hingegen in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und Sachsen-Anhalt zu verzeichnen.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem die Entwicklung der heimischen Heizölpreise am Montagmorgen zunächst an die Abwärtsbewegung der Vortage „anknüpfte“ und die Heizölpreise zwischenzeitlich sogar in die unmittelbare Nähe eines neuen Langzeittiefs fielen, drehten die Preise bereits im Vormittagshandel nach oben. Die Heizölpreise sind somit mit nur leichter Verzögerung den klaren Vorgaben der Finanzmärkte gefolgt und verließen den Handel am Abend leicht im Plus. Aus Verbrauchersicht erfreulich kann heute festgestellt werden, dass sich die morgendlichen Preissteigerungen in Grenzen halten und zeitnah wieder abgegeben werden sollten.

Zum Start in die neue Woche zeigten überraschend positive Stimmungsdaten aus der chinesischen Wirtschaft ihre Wirkung auf die Kauflaune an den internationalen Finanzmärkten und sorgten dadurch auch am Ölmarkt zunächst für steigende Ölpreise. Doch nach der Aufwärtsbewegung am Morgen, folgte aufgrund fehlender Impulse ein ruhiger Handelstag und ein Großteil der vorherigen Gewinne wurden im Tagesverlauf wieder abgegeben. Der Fokus der Marktteilnehmer verschiebt sich heute in Richtung USA, wo heute Nachmittag die Prognosen für die US-Bestandsdaten der API bekanntgegeben werden.

Auch wenn die kommenden Tage nochmal Temperaturen von mehr als 20 Grad bringen sollen, neigt sich der Sommer dem Ende und die Bevorratungssaison beginnt. Aufgrund der weiterhin ausgezeichneten Einkaufkonditionen empfehlen wir allen Verbrauchern mit Bedarf über eine zeitnahe Heizölbestellung nachzudenken. Aktuell gehen wir davon aus, dass auch Verbraucher die bereits im Früh- jahr getankt haben, die äußerst attraktiven Heizöl- preise nutzen werden, um nochmals nachzubestellen. Schnell sein lohnt sich, denn die Lieferfristen werden sich vorausschlich deutlich verlängern. (bs)

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