Heizölpreise drehten schnell wieder nach oben

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Wie zu erwarten war, haben die Ölpreise am gestrigen Handelstag wieder die Aufwärtsrichtung eingeschlagen, nachdem der kräftige Preisrücksetzer vom Vortag übertrieben ausgefallen war. Dementsprechend legten auch die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch  im bundesweiten Durchschnitt um 0,9 Cent/Liter zu. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 71,36 €uro/100 Liter und liegt damit weiterhin in der Nähe eines Zwei-Wochen-Tiefs.

Bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklungen zeigte sich heute erneut ein recht einheitliches Bild mit überwiegend moderaten Preisanstiegen in den meisten Bundesländern. Lediglich in Baden-Württemberg und dem Saarland waren am Morgen noch Preisrückgänge von 0,2 bzw. 0,5 Cent/Liter zu verzeichnen. Dafür zogen die Heizölpreise in Nordrhein-Westfalen, wo die Preise gestern am kräftigsten gesunken waren, heute wieder mit 2,0 Cent/Liter ebenso deutlich an. In allen anderen Bundesländern lagen die Preisanstiege zwischen 0,3 und 0,8 Cent/Liter.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Rohölpreise zum Wochenstart einen übertriebenen Preisrücksetzer erfahren hatten, nahmen sie am gestrigen Handelstag wieder den langsamen und schrittweisen Preisanstieg auf, der im gesamten Februarverlauf festgestellt werden konnte. Insgesamt sind die Ölpreise in diesem Monat somit nun um rund neun Prozent gestiegen und weiterhin sorgen die deutlich reduzierte Ölförderung in Saudi-Arabien, die Hoffnung auf ein baldiges Ende im Handelsstreit zwischen den USA und China, der nachgebende Dollarkurs und die insgesamt bessere Stimmung an den Aktienmärkten für preisstützende Impulse am Ölmarkt.

Am heimischen Heizölmarkt hat die sinkende Nachfrage dazu geführt, dass einige Händler wieder Rabatte einräumen. Zusammen mit dem überraschenden Rückgang der Ölpreise hat sich somit aktuell ein attraktiver Zeitpunkt für eine Heizölbestellung ergeben. Besonders vor dem Hintergrund, dass die meisten Analysten für den weiteren Jahresverlauf eher steigende Rohöl- und Heizölpreise erwarten, können Verbraucher zurzeit eine langfristige Bevorratung in Betracht ziehen. Nachteilig ist die weiterhin angespannte Logistiksituation, die dazu führt, dass Kunden, die aktuell zu den günstigsten Konditionen Heizöl bestellen, voraussichtlich erst Anfang April beliefert werden können.

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