Heizölpreise drehen wieder leicht ins Plus

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Auf den heutigen Dienstag sind die Heizölpreise erneut leicht gestiegen, weil die Währungsgewinne des €uro den Anstieg der Rohöl- und Gasölnotierungen nicht kompensieren konnten. Insgesamt zogen die Preise am Heizölmarkt im bundesweiten Durchschnitt um 0,2 Cent/Liter an. Durch den Rückgang der vorherigen Tage liegen die Heizölpreise jedoch weiterhin gut 2,5 Prozent unter ihrem jüngst erreichten Langzeithoch. So kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl aktuell 64,32 €uro/100 Liter.

Bei der regionalen Betrachtung der Preisentwicklungen kam es heute in fast allen Bundesländern zu Preisanstiegen. Leidglich in Nordrhein-Westfalen gaben die Heizölpreise um 0,3 Cent/Liter nach. In allen anderen Bundesländern kostete Heizöl am Dienstagmorgen zwischen 0,1 und 0,8 Cent/Liter mehr als gestern. Dabei entfielen die kräftigsten Preisanstiege auf Sachsen. Sachsen-Anhalt und Thüringen. Am wenigsten kletterten die Heizölpreise in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Weiterhin warten viele Heizölkunden auf die seit Wochen im Raum stehende Abwärtskorrektur der Ölpreise, welche auch die Heizölpreise spürbar mit nach unten ziehen sollte. Zwar verzeichneten die Heizölpreise zuletzt ein Minus von rund drei Prozent, doch dieses war hauptsächlich auf Währungsgewinnen des €uro zurückzuführen und eben noch nicht auf fallende Rohöl- bzw. Gasölnotierungen.

Obwohl die Nachrichtenlage am Ölmarkt seit Jahresbeginn tendenziell preisdrückend ausgefallen ist, scheint diese immer noch durch die spekulative Stimmung der Börsenhändler überlagert zu werden. So halten sich die Rohölpreise seit Wochen recht stabil auf einem hohen Preislevel, während fast alle Marktbeobachter von überbewerteten Ölpreisen sprechen. Immerhin ist zuletzt etwas Ruhe am Ölmarkt eingekehrt und der steile Aufwärtstrend, der sich zum Ende des vergangenen Jahres ergeben hatte, scheint vorerst gestoppt.

Für die heimischen Heizölverbaucher bedeutet die aktuelle Situation am Ölmarkt, dass es sich zurzeit lohnen kann mit einer Heizölbestellung zu warten und auf günstigere Heizölpreise zu spekulieren. Zwar haben einige Heizölhändler, aufgrund der schwachen Nachfrage, bereits Rabatte eingeräumt, doch der Spielraum der Händler ist zu klein um die Heizölpreise insgesamt auf ein attraktives Preislevel zu drücken. Wie auch an der Zusammensetzung der Heizölpreise zu erkennen ist, zeigt sich mal wieder, dass nicht der Händler einen günstigen Heizölpreis ausmacht sondern der richtige Kaufzeitpunkt!

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