Heizölpreise drehen leicht nach oben

Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Nach den Rückgängen der vergangenen Tage haben die Heizölpreise auf den heutigen Mittwoch wieder nach oben gedreht. So legten die Preise für Heizöl im bundesweiten Durchschnitt um 0,4 Cent/Liter zu und folgten damit exakt den Vorgaben vom Rohöl- und Devisenmarkt. Aktuell kostet eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl somit 71,54 €uro/100 Liter.

Im Gegensatz zu gestern zeigte sich bei der Betrachtung der regionalen Preisentwicklung heute ein recht einheitliches Bild. Dabei legten die Heizölpreise in fast allen Bundesländern zwischen 0,1 und 0,8 Cent/Liter zu. Nur in Bayern und dem Saarland konnten Preisrückgänge von rund 0,2 Cent/Liter festgestellt werden. Sehr gering fielen die Preisanstiege heute Morgen in Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz aus. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen waren hingegen die deutlichsten Preisanstiege zu verzeichnen.

 

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Nachdem sich die Heizölpreise zur Monatsmitte etwas von der Ölpreisentwicklung entkoppelt hatten, weil der €uro gegen die globale Ölwährung Dollar eingebrochen war, normalisiert sich die Lage zurzeit wieder. Dies zeigt sich daran, dass der aktuelle Anstieg der Ölpreise nicht bei den Heizölpreisen ankommt, weil nun der steigende €urokurs dem Ölpreisanstieg entgegenwirkt. Aktuell befinden sich die Ölpreise und auch der €uro in etwa wieder auf dem Stand von vor zwei Wochen.

Die Aussichten für die Ölpreisentwicklung zeigen jedoch tendenziell nach oben. Zuletzt dominierten am Weltölmarkt zwar die preisdrückenden Nachrichten, doch insgesamt bleibt die Angebotslage am Ölmarkt angespannt und die US-Sanktionen gegen den Iran werden diese Lage in den kommenden Monaten wohl verschärfen. Bei der längerfristigen Betrachtung erwarten die meisten Marktbeobachter daher steigende Ölpreise.

Für Heizölverbraucher bedeutet dies, dass die Aussichten für die Herbst- und Wintermonate wenig verbraucherfreundlich ausfallen und daher nicht zu längerfristigen Spekulationen einladen. Kurzfristig gesehen kann man zwar die Preisentwicklung der kommenden Tage abwarten und auf leichte Preisrückgänge setzen, allerdings könnten die jüngsten Entspannungssignale im Handelsstreit zwischen den USA und China, den Ölpreisen wieder Aufwind geben.

Grundsätzlich bleiben wir bei unserer Empfehlung der vergangenen Wochen und raten dazu die aktuellen Preise für eine weitsichtige Heizölbestellung, deutlich vor den kalten Monaten zu nutzen.

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