Heizölpreise deutlich teurer – Ölpreise wieder im Aufwärtstrend? | Heizöl-News vom 13.1.22

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Heizölpreise - Bundesweite Preisentwicklung von Heizöl

Die Heizölpreise starten Donnerstag früh deutlich teurer in den Handelstag. In der regionalen Betrachtung sehen wir in fast allen Bundesländern starke Entwicklungen nach oben. In einer Region hat sich der Heizölpreis leicht vergünstigt. Am günstigsten ist Heizöl aktuell in Hamburg. Am teuersten bleibt der Heizölkauf im Saarland. Eine Bestellung von 2.000 Litern Heizöl kostet aktuell im Durchschnitt 94,20 €uro / 100 Liter. Das sind + 0,71 €uro mehr als Mittwoch früh. Die aktuelle Heizöl-Prognose zeigt leicht nach unten.

In den Bundesländern hat sich der aktuelle Heizölpreis in einer Spanne zwischen - 0,24 €uro (Saarland) und + 1,31 €uro (Thüringen) je 100 Liter bewegt. Veränderungen beim regionalen Heizölpreis gestalten sich in der Übersicht wie folgt: Brandenburg (+ 1,28 €uro), Berlin (+ 1,25 €uro), Baden-Württemberg (+ 0,08 €uro), Bayern (+ 0,12 €uro), Bremen (+ 1,25 €uro), Hessen (+ 0,04 €uro), Hamburg (+ 1,25 €uro), Mecklenburg-Vorpommern (+ 1,25 €uro), Niedersachsen (+ 1,25 €uro), Nordrhein-Westfalen (+ 0,50 €uro), Rheinland-Pfalz (+ 0,10 €uro), Schleswig-Holstein (+ 1,25 €uro), Saarland (- 0,24 €uro), Sachsen (+ 1,30 €uro), Sachsen-Anhalt (+ 1,25 €uro) und Thüringen (+ 1,31 €uro).

Aufgrund der vergleichsweise hohen Heizölpreise raten wir aktuell zum Abwarten beim Heizölkauf. Wie erwartet sind die Heizölpreise bis zum Ende des Jahres gestiegen und haben zum Jahreswechsel einen Höhepunkt erreicht. Zwar sind die Heizölpreise wieder deutlich gesunken, notieren jedoch auf einem vergleichsweise sehr hohen Preisniveau. Wir gehen davon aus, dass sich die Heizölpreise bis zum Frühjahr erholen werden. Deshalb kann sich abwarten lohnen. Sollten Sie Heizöl kaufen müssen, dann nutzen Sie unbedingt unseren Heizöl-Preisvergleich und tanken Sie günstig Heizöl. Im Laufe des Tages könnte der regionale Heizölpreis etwas günstiger werden.

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Heizölpreise - Prognose und Empfehlung

Die Heizölpreise starten in den Donnerstag mit deutlich teureren Preisen. Die Preisaufschläge sind diesmal ein Mix von deutlich höheren Ölpreisen und lokalen Faktoren geschuldet. An unserem Preis-Chart lässt sich die starke Bewegung nach oben sehr gut ablesen. Aus unserer Sicht hält die Preiskorrektur weiter an, obwohl sich die Ölpreise nun stark nach oben bewegt haben. Dabei könnte heute Nachmittag der Trend auch eher zu etwas günstigeren Heizölpreisen drehen. Ausgangspunkt hierfür wären günstigere Ölpreise. Die wirklichen Ausmaße der Erhöhung der CO₂-Steuer und der neuen THG-Quotierungen (die nur indirekt einen Einfluss haben, wegen Transport und Logistik) lassen sich langsam festmachen. Die Nachfrage ist unterdessen weiterhin auf einem niedrigeren Niveau angekommen. Regional bewegt sich der Heizölpreis aktuell in einer Spanne zwischen 92 und 99 €uro. Die Heizölpreis-Tendenz zeigt leicht nach unten.

Die Ölpreise haben im Verlauf des gestrigen Handelstages deutlich zugelegt und halten auch heute früh die Aufschläge vom Vortag aufrecht. Auf dem Ölmarkt wird die aktuelle Entwicklung auf die globale Konjunkturerholung und die guten Vorgaben aus den Finanzmärkten zurückgeführt. Etwas Entspannung gab es beim Thema Zinserhöhungen. Diese werden laut Analysten und Experten nicht zu Problemen bei der Konjunkturerholung führen. Die Annahme wird auf Aussagen von US-Notenbankchef Jerome Powell zurückgeführt. Die Daten der US-Energiebehörde DOE fielen deutlich besser aus als erwartet. Bei Rohöl gab es deutlich stärkere Abbauten als erwartet. Die Aufbauten bei Mitteldestillaten und Benzin waren unterdessen etwas höher als erwartet. Der etwas schwächere US-Dollar hat die Nachfrage ebenfalls erhöht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostet aktuell 84,45 $ / Barrel (+ 1,15 $). Im Laufe des Tages könnte der Ölpreis etwas nachgeben.

Mittel- bis langfristig müssen sich Verbraucher auf höhere Heizölpreise einstellen. Kurzfristige Gegenbewegungen und Unterbrechungen bei der Preisrally auf dem Ölmarkt sind seltener geworden, aber nicht unwahrscheinlich. Die Prognosen für die Zukunft des Heizölpreises zeigen ebenfalls nach oben. Allerdings empfehlen wir unter den aktuellen Rahmenbedingungen noch auf den schnellen Kauf von Heizöl zu verzichten. Abwarten bis ins Frühjahr könnte sich lohnen.

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